Ein Zitat aus Der Spiegel vom 7.7.2008, über das ich hier Zitat des Tages bei blog.sustainabl.org stolperte:
Die Deutschen werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Heizkosten ausgeben und härter arbeiten müssen, wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut. br>Der Spiegel, 7.7.2008
Warum diese Einschränkung auf “die Deutschen“? Für uns hier in Thailand gilt das mindestens genauso, nur dass die Heizkosten hier Kühlkosten sind. Also umgeschrieben für Thailand:
Die Thais werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Kühlkosten ausgeben und härter arbeiten müssen, wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut.
Der Verkauf von Monster-Pickups scheint ja schon nachgelassen zu haben, wenn jetzt noch das Überdimensionieren der Klimaanlagen aufhören würde…
Tags: Energie sparen
Stellen Sie sich das mal vor, Ihre Klimaanlage kühlt Ihr Haus auf angenehme Kühle, aber ohne Lärm und ohne Strom?
Geht nicht? Geht doch!
Wie so oft geht es mal wieder nur um das intelligente Anwenden der vorhandenen Technik. Sie brauchen nur Altbewährtes:
- Eine zentrale Lüftungsanlage
- darin eingebaut eine Befeuchtungsanlage (der Abluft!), und
- einen Plattenwärmetauscher.
Der Clou ist die Befeuchtung der Abluft, dadurch wird diese, durch den altbekannten Effekt der Verdunstungskälte, abgekühlt - also mit Wasser - und diese Kälte wird über den Wärmetauscher auf die Zuluft übertragen.
Eine längere Beschreibung finden Sie in unserem Forum “Kühlen mit Wasser statt Strom” und zur Zeit auch bei der EnergieAgentur NRW.
Ja und warum wird dies hier nicht mehr eingesetzt, im Land des Lächelns und der einen ständig anblasenden Klimaanlagen?
Vielleicht weil eine ganze Industrie, die uns hier in diesem Lande ihre mit dem Ozonschichtkiller R22 gefüllten Bakterienschleudern, die sie Klimaanlagen nennen, und die in Europa illegal wären, weiterhin andrehen will?
Vielleicht weil so viele einfach nur denkfaul sind?
Und Sie, was werden Sie tun?
Tags: Stromsparen
Das Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) entwickelt Farbstoffsolarzellen, die die natürlichen Prozesse im Pflanzengrün kopieren. Der Prozess läuft ab wie in der Natur. Der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll wandelt Licht in Energie um.
Der Wirkungsgrad ist nicht so gut wie bei den üblichen Solarzellen, aber dafür können die Farbstoffsolarzellen in Fensterscheiben und Glasfassaden eingesetzt werden, somit steht genug Fläche zur Verfügung, und die Farbstoffsolarzellen dienen gleichzeitig als Sonnenschutz.
Das FMF erklärt:
Die Vorteile der Farbstoffsolarzelle liegen in der potenziell günstigen Herstellungsweise in Kombination mit attraktiven Designmöglichkeiten. Damit die Farbstoffsolarzelle Marktreife erlangen kann, müssen Problemstellungen wie beispielsweise die Langzeitstabilität gelöst werden.
Und weiter:
Einer der Gründe dafür, dass Farbstoffsolarzellen potenziell günstig herzustellen sind, ist die Verwendung des Siebdruckes. Siebdruck ist ein bewährtes Verfahren in der industriellen Fertigung. Bis auf Farbstoff und Elektrolyt können alle Schichten in der Farbstoffsolarzelle durch Siebdruck deponiert werden, also TiO2, die katalytische Schicht auf der Gegenelektrode, die Silberlinien zur Stromführung und nicht zuletzt das Glaslot für die Versiegelung.
Da kann ich nur sagen: Bitte macht schnell mit Eurer Forschung!
Tags: Solarstrom
Das wäre Realität, wenn es nach der Professorin der Osnabrücker Fachhochschule Martina Klärle ginge. Sie hat errechnet dass man ganze 70 Prozent des Strombedarfs von Osnabrück mit Solarenergie decken könne wenn alle Dächer, die sich sehr gut dafür eignen mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.
Habt Ihr’s gemerkt, nur alle Dächer, die sich sehr gut dafür eignen. Also nicht alle, nicht mal alle die sich gut dafür eignen.
Und bei uns im Land der täglich lachenden Sonne? Ich tippe mal darauf dass 100% möglich sind. Wer beweist das Gegenteil?
Frau Professor Martina Klärle hat gute Chancen dass ihre Vision Wirklichkeit wird, wie bei Neues zu Photovoltaikanlagen dargelegt wird.
Interessant sind auch die halbtransparenten Farbstoff-Solarzellen aus Freiburg, die in Glasfassaden eingesetzt werden können. Das werde ich mir noch genauer anschauen, und hier berichten.
Tags: Solarstrom