Beispielhaft für Thailand: Sauberer Strom aus schmutzigem Wasser

Eine Meldung von FTD.de, 09.03.2008:
In der Abwasserreinigung liegt erhebliches Potenzial. Das Klärwerk Grevesmühlen (Deutschland) produziert aus Faulgas mehr Energie, als es nutzen kann.

Die Menschen in Grevesmühlen haben noch Grund zur Freude. Auch 2008 blieben die Wasser- und Abwassergebühren konstant – wie schon in den vergangenen zehn Jahren. „Ein nicht unerheblicher Faktor ist, dass wir die Energie für unser größtes Klärwerk selber herstellen“, sagt Mathias Peters, Betriebsleiter des Zweckverbands.

Tatsächlich verschlingt die Abwasserreinigung reichlich Energie. Max Dohmann, Leiter der Wasserwirtschaftsinitiative Nordrhein-Westfalen, spricht von einem Stromverbrauch für die Abwasserreinigung von 30 bis 40 Kilowattstunden pro Einwohner und Jahr. Das summiert sich nach Schätzung von Experten auf knapp ein Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs.
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Österreich: Unreines Wasser? Bürgermeister muss zahlen!

Das wünschen wir uns auch für Thailand!

Weil er seine Einwohner nicht rasch genug über mit Colibakterien verseuchtes Trinkwasser informiert haben soll, wurde der Bürgermeister von Windischgarsten (Österreich) zu einer Geldbuße verdonnert.

Anfang August 2006 hatte die Gemeindeärztin Bürgermeister Norbert Vögerl über Durchfallerkrankungen in der Gemeinde informiert, die womöglich durch verseuchtes Wasser verursacht worden seien.
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