Österreich: Unreines Wasser? Bürgermeister muss zahlen!

Das wünschen wir uns auch für Thailand!

Weil er seine Einwohner nicht rasch genug über mit Colibakterien verseuchtes Trinkwasser informiert haben soll, wurde der Bürgermeister von Windischgarsten (Österreich) zu einer Geldbuße verdonnert.

Anfang August 2006 hatte die Gemeindeärztin Bürgermeister Norbert Vögerl über Durchfallerkrankungen in der Gemeinde informiert, die womöglich durch verseuchtes Wasser verursacht worden seien.

Drei Tage später erging bereits eine amtliche Mitteilung an die Gemeindebewohner, zwei weitere Tage später wurde offiziell informiert, dass tatsächlich Verunreinigungen durch Colibakterien festgestellt worden seien. Den Bürgern wurde geraten, das Wasser vorsorglich abzukochen.

Von dem verunreinigten Wasser waren damals rund 3500 Einwohner betroffen.

Im September 2006 leitete die Staatsanwaltschaft Steyr allerdings Untersuchungen gegen die Windischgarstner Gemeindeorgane wegen möglichen Fehlverhaltens ein. Die Anklagebehörde stützt sich auf das Lebensmittelgesetz, wonach eine umgehende Information der Bevölkerung – etwa durch die Feuerwehr – gesundheitliche Gefährdungen früher verhindert hätte.

Dies ist ein schönes Beispiel für Thailand, das wünschen wir uns hier auch!

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