Südostasien: Fundgrube der Artenvielfalt

Gumprechts Green Pit ViperVor zwei Tagen noch berichtete ich hier über den Hilferuf der Initiative Rettet den Regenwald die vor der massiven Veränderung des Mekong Flusses durch 11 Staudämme warnt. Wie zur Bestätigung dieses Hilferufs befindet sich in der Ausgabe Juli/August 2009 der Zeitschrift Science Illustrated ein Bericht über den ungemeinen Wert und Artenreichtum dieses Lebensraums.

Wissenschaftler entdeckten in den dichten Wäldern entlang des Mekongs in Südostasien eine Fundgrube für neue Arten. Eine aktuelle Studie des World Wildlife Fund WWF listet mindestens 1068 neue Pflanzen und Tierarten die zwischen 1997 und 2007 dort entdeckt wurden.

Forscher von verschiedenen Institutionen rund um die Welt entdeckten solche Kreaturen wie die Laotische Felsenratte, von der man dachte dass sie schon vor 11 Millionen Jahren ausgestorben sei. Dieses lebende Fossil wurde auf einem Nahrungsmittelmarkt zum Verkauf angeboten. Oder eine Spinne mit beinahe 30 cm langen Beinen, und eine neue Hirschart.

Die Entdeckungen entlang des 4400 km langen Flusses beinhalten

  • 519 neue Pflanzen,
  • 279 neue Fischarten,
  • 88 neue Spinnenarten, sowie
  • 88 Froscharten,
  • 22 Schlangen Arten,
  • 15 Säugetierarten und
  • vier neue Vogelarten

Der mächtige Mekong, Fundgrube der ArtenvielfaltDie reiche Artenvielfalt entlang des Mekongs kann für immer verloren sein wenn das Gebiet nicht geschützt wird, warnt die WWF Studie. Abholzung und Bergbau bedrohen das 600.000 km² große Gebiet immer mehr.

Im thailändischen Isaan, nicht weit vom Mekong, wurde auch eine neue alte Curcumaart vor wenigen Jahren wieder entdeckt. Sie ist ein Musterbeispiel für den immensen Wert für die Menschheit dieser unbekannten Arten. Die Wurzeln dieser Heilpflanze haben eine das Immunsystem stimulierende Wirkung, die dieses soweit auf Trab bringt, dass es oft selbst Krebs, Hepatitis, Morbus Krohn und Borreliose in die Schranken weisen kann.

Ich bin zwar der geborene Skeptiker, aber da ich dies selbst und mit eigenen Augen an einem sehr nahe stehenden Familienmitglied beobachten konnte, muss ich diese Wirkung dieser Heilpflanze fasziniert und staunend als Tatsache akzeptieren. Diese Pflanze ist noch nicht katalogisiert, die thailändischen Agrar-Behörden haben zugegeben, dass diese Curcumaart noch unbekannt ist.

Vielleicht ist es doch das richtige und dringend notwendig den Hilferuf der Initiative Rettet den Regenwald zur Rettung des Mekongs zu unterstützen. Und Sie, ja Sie meine ich, genau Sie, machen Sie mit?

8 Responses to Südostasien: Fundgrube der Artenvielfalt

  1. Was ist denn das für eine giftgrüne furchterregende Schlange auf dem Foto?

  2. Im Isaan im Nordosten von Thailand gibt es kaum noch Vögel, die schiessen alles ab was fliegt und (fr)essen es.

  3. Das ist wie am Amazonas, so viele unschätzbar wertvolle Pflanzen gehen verloren, weil alles abgeholzt und einbetoniert wird. Würde mich nicht wundern wenn die heilkräftige “unbekannte Curcumaart”, von der Du schreibst, auch bald vernichtet ist.

  4. Diese Heilpflanze, von der Du berichtest, diese Curcuma Ebnera Royale, an der ist was dran. Krebs Metastasen sind zum grossen Erstaunen der Ärzte einfach wieder verschwunden.

    Ich bin sicher dass es am Mekong in Südostasien und schon im Isaan in Thailand noch viel mehr an Wertvollem zu entdecken gibt!

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