Gen-manipulierte Kürbisse anfälliger gegen bakterielle Krankheiten

Politisch hatten Monsanto und Co. in den U.S.A. und Nordamerika alles im Griff, und das Rechssystem half ihnen den Bauern und Farmern Zahlungen für Lizenzrechte an ihren patentierten gen-manipulierten Pflanzen aufzuzwingen, selbst wenn diese Farmer die Monsanto Produkte niemals gekauft hatten, sondern ihre Felder von Nachbarfeldern per Pollenflug mit Pollen von gen-manipulierten Pflanzen verseucht wurden.

Gen-KürbisIn Europa war das alles nicht so einfach, vor allem durch Initiativen von Greanpeace in Deutschland wurden die Gefahren und gewaltigen Probleme der Gen-Manipulation – beschönigend Gentechnik oder Biotechnologie genannt – bekannt.

Immer mehr Studien bestätigen die Gefahren.

Gentechnisch veränderte Pflanzen, die gegen virale Erkrankungen resistent sind, sind einer neuen Studie nach empfindlicher gegen bakterielle Infektionen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Forschern der Penn State University. Ökologen fürchten nun, dass die Transgene, wenn sie in wildwachsenden Pflanzen ausgekreuzt werden, zu gewaltigen Problemen führen.

Transgene (=gen-manipulierte) Kürbisse sind empfindlicher gegen bakterielle Erreger

“Kultivierte Kürbisse sind sehr häufig einer Reihe von viralen Erkrankungen ausgesetzt. Das ist auch ein großes Problem für die Bauern. Infizierte Pflanzen wachsen langsamer und ihre Früchte sind missgestaltet.”

so der Biologe Andrew Stephenson von der Penn State. In den 90er Jahren hat das US-Landwirtschaftsministerium transgene (=gen-manipulierte) Kürbisse zugelassen, die gegen die drei wichtigsten Viruserkrankungen resistent sind. Nun fürchten Umweltexperten jedoch, dass sich diese Resistenzen auf andere Wildpopulationen ausbreiten.

Dogma der Genbefürworter gebrochen

Besonders wichtig sind diese Ergebnisse aber hinsichtlich eines Dogmas, das die Gentechnikbefürworter immer anführen“, meint Gentechnik-Experte Werner Müller von der Umweltschutzorganisation Global2000 im pressetext-Interview. Diese würden immer behaupten, dass das Auskreuzen von synthetischen Genen aus Gentech-Pflanzen kein Problem für die natürlichen Arten sei.

“Hier wurde allerdings wieder das Gegenteil bewiesen. Wissenschaftler haben immer wieder darauf verweisen, dass durch das Auskreuzen von synthetischen Genen, ganze Arten oder regionale Populationen verschwinden können. Diese Studie hat gezeigt, dass diese Gefahren sehr realistisch sind. Gentechniker haben wieder einmal zu einfach gedacht”

kritisiert Müller.

“Dass sie durch ihre Fokussierung auf die kleinsten Bestandteile im Genom den Blick für das Ganze verlieren, ist ja nichts Neues, aber dass die Nebeneffekte dieser Fokussierung so deutlich ausfallen, ist dennoch bemerkenswert”,

meint der Ökologe. Eine Lösungsmöglichkeit sieht Müller im Öko-Landbau.

“Dieser unterstützt das Agrarökosystem und schafft so erfolgreich die Erträge zu sichern ohne die Umwelt zu gefährden.”

Gen-Kürbisse stärker von Insektenfraß betroffen

Studien-Co-Autorin Miruna Sasu:

“Wenn der Kürbiskäfer an den betroffenen Pflanzen zu fressen beginnt, nimmt er die Bakterien in seinem Verdauungssystem auf. Der Insektenfraß verursacht auf der Blattoberfläche Verletzungen, durch die Bakterien leicht in die Pflanze gelangen.”

Die Forscher haben zudem entdeckt, dass bei einer viralen Infektion die Zerstörung durch den Blattfraß der Käfer und die bakterielle Erkrankung bei den Gen-Kürbissen deutlich höher war als bei herkömmlich gezüchteten.

“Die Kürbiskäfer bevorzugen als Nahrung eindeutig gesunde Pflanzen. In diesem Fall entschieden sie sich eher für die Gen-Kürbisse”,

wie Stephenson herausfand. Wilde und transgene Pflanzen wiesen vor der viralen Infektion ungefähr die gleiche Zahl an Zerstörungen durch Insektenfraß auf.

Quelle: pressetext.austria, Redakteur: Wolfgang Weitlaner Foto Pixelio.de, C. Nöhrer

Da kommt auf die Bauern im Isaan noch einiges zu. Werden sie es rechtzeitig merken und das Saatgut der über Jahrhunderte und Jahrtausende gezüchteten und bewährten Pflanzen retten, bevor es zu spät ist?

2 Responses to Gen-manipulierte Kürbisse anfälliger gegen bakterielle Krankheiten

  1. Erst vergiften sie die Bauern mit den Pestiziden, und dann die Menschen, einschliesslich sich selbst, und dann ihre eigenen Familien, und zwingen alle mit Anwaltshilfe dafür auch noch zu bezahlen :o einfach unglaublich ist das!

  2. Nur in den Filmen von Hollywood kommt aus Gen-Manipulation etwas brauchbares raus. In der realen Welt wird die Erde zum Labor umfunktioniert. Wir alle nehmen unfreiwilig am Grossversuch teil.

    Manipulierte Pflanzen mit unbekannten Effekten und noch unbekannteren Nebeneffekten werden mit allen lauteren und noch mehr unlauteren Mitteln ders Marketings den Menschen aufgedrängt. Wers trotzdem nicht will muss nichtsdestotrotz bezahlen, dank der Tricks der Winkeladvokaten, so wie die Bauern, deren Felder durch Pollenflug manipulierte Gene einfingen.

    Und da sind wir am Kern des Problems – Geld, Geld und nochmal Geld! Diese Leute haben ihre Seele dem Teufel verkauft, und unsere Gesundheit gleich mit dazu!

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