Nicht nur in Europa: Die Futtermittelindustrie als kriminelle Vereinigung

In Deutschland gibt es Lebensmittelkontrollen, und die funktionieren sogar. Die Vergiftung des Tierfutters mit hochgiftigem Dioxin blieb nicht unbemerkt. Tausende Betriebe wurden geschlossen.

Wie ist es aber in Thailand? Im Prinzip gibt es schon Kontrollen, aber wer hier lebt weiss dass hier die Giftmischer noch freie Bahn haben. Nur wenn Agrarprodukte in die EU exportiert werden, und dort kontrolliert werden, fällt der erschreckend hohe Giftanteil auf. Oft gibt es deshalb eine spezielle Produktion für den Export, mit weniger Gift und Antibiotika.

Aber was war passiert in Deutschland? Hier aus einem Bericht von Franz Alt:



150.000 Tonnen Tierfutter verseucht

Über 150.000 Tonnen Tierfutter sind mit hochgiftigen Dioxinen verseucht. Im aktuellen Lebensmittel-Skandal – dem wievielten eigentlich? – ist die Entrüstung wieder groß. Bis zu 77mal mehr giftiges Dioxin als gesetzlich erlaubt wurde gemessen.

Schon 4000 Betriebe geschlossen

Von Tag zu Tag werden mehr Betriebe geschlossen – bis zu diesem Wochenende waren es schon über 4.000 – und immer neue Enthüllungen werden publik. Schon im März 2010 war Dioxin-belastetes Futter in den Handel gelangt.

Nur die Spitze des Eisbergs

Das aber heißt: Was wir bis jetzt erfahren haben, ist nur die Spitze des Eisbergs oder auch des Ei-Bergs.

Sicher ist, dass schon geringe Mengen Dioxin gefährlich sind. Dioxine lagern sich im Körperfett ein und sind langfristig bedrohlicher als kurzfristig.

Langfristige Gesundheitsschäden

Kurzfristig konnten die Behörden deshalb Entwarnung geben. Aber langfristig können Dioxine bei bereits geringen Konzentrationen zu Störungen des Immunsystems, schweren Erkrankungen von Haut und Atemwegen, der Schilddrüse und des Verdauungstrakts führen.

90 bis 95% der Dioxin-Belastung kommt über die Nahrung in den Körper – vor allem durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten.

Quelle: Die Futtermittelindustrie als kriminelle Vereinigung von Franz Alt


Es gab Zeiten, da wurden solche Brunnenvergifter und Giftmischer aufgehängt. Heute bekommen sie eine Umsatzprämie.

Wenn die Futtermittelindustrie in Europa schon aus Profitgier so bedenkenlos unsere Gesundheit verkauft, dann brauchen wir nicht zu glauben, dass es anderswo besser ist.

Ein Grund mehr, wo immer es geht Produkte aus kontrolliertem Bio-Anbau zu kaufen!

Und mehr vegetarisch zu essen.

3 Responses to Nicht nur in Europa: Die Futtermittelindustrie als kriminelle Vereinigung

  1. Es macht mich immer wieder fassungslos zu sehen, wie bedenkenlos diese Kriminellen ihre Mitmenschen vergiften.

  2. Ich wollte mal bei meinen Schwiegereltern (in Thailand) einen Salat von ihren selbstangebauten Gurken machen, da haben sie mir entsetzt die Gurken weggenommen, die seien nur zum verkaufen, die könne ich nicht essen.

    Zuerst war ich fast beleidigt, aber dann erklärten sie mir daß diese Gurken “viel” gespritzt seien. Wenn ich die essen würde, dann würde ich krank werden.

    Einerseits war ich dann froh, daß ihnen doch an meiner Gesundheit liegt, aber andererseits war ich entsetzt. Denn das heisst ja nichts anderes als daß derjenige welcher die Gurken kauft, und diese dann ißt, krank wird, und daß das anscheinend in Ordnung so ist :o

  3. Diese Verbrecher in der Futtermittelindustrie und die Atomindustrie, das sind die gleichen Gehirne, die gleichen Denkweisen, jetzt wollen sie abkassieren, und danach die Sintflut.

    Ihnen ist völlig egal wieviele Menschen, wieviele Generationen unserer Kinder sie mit dem hochgiftigen und extrem langlebigen Dioxin und mit dem Jahrtausendelang strahlendem Atommüll vergiften.

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