Absolute Wettbewerbsfähigkeit von Photovoltaik-Strom

Nicht mehr nur Grid Parity, also die Kostengleichheit für Strom aus eigener Solarproduktion mit Elektrizität aus der Steckdose, sondern die absolute Wettbewerbsfähigkeit der solaren Stromerzeugung wird bald Realität.

Dabei sieht es für die klassische Photovoltaik (PV), also die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom über Solarzellen, die in Modulen zu Kraftwerken zusammengefügt werden, besser aus als für die thermische Stromerzeugung in Grosskraftwerken.

Photovoltaik kWh-Preis von 7 bis 8 US-Cent

Laut einem Bericht von GTM Research lässt Photovoltaik mit einem kWh-Preis von 7 bis 8 US-Cent bereits sehr günstige Prognosen zu.

Wem das zu sehr nach Zukunftsmusik tönt, so zeigt der Blick auf das Erreichte: Photovoltaik erfuhr in den letzten drei Jahren eine beispiellose Verbilligung (um rund die Hälfte vor allem wegen billigerem Silizium und besserer Ausbeute).

Deshalb sind die Stromgestehungskosten pro Kilowattstunde (kWh) unterdessen auch in Mitteleuropa bereits nahe jener für konventionelle Energieformen, also etwa Kohle-, Atom- oder eben auch Windstrom. Der in Deutschland gültige Einspeisetarif für 22 Eurocent je kWh liegt nur noch einen Drittel über jenem für Offshore-Windstrom (15 ç).

Kalifornien: Anfragen für Solarkraftwerke mit insgesamt 250 MW

Und nun also die Meldung aus den USA, wonach in Kalifornien die staatliche Zulassungsbehörde SCE Anfragen erhielt für Solarkraftwerke mit insgesamt 250 Megawatt Kapazität, die eine Produktion von 567 GWh erreichen sollen – zu einem Preis, der unter jenem der Stromerzeugung in Gaskraftwerken liegen wird.

In der Mitteilung der Plattform Renewableenergyworld heisst es dazu bedauernd, Details über die auf 20 Jahre Laufzeit hin berechnete Leistung seien vertraulich und deshalb nicht überprüfbar. Aber auf jeden Fall zeigten die Anfragen für Werke, die nicht einmal speziell gross sind (5 bis 20 MWp), dass Betreiber davon überzeugt sind, die Konkurrenzfähigkeit auf Seiten der Produkton bald zu erreichen.

Atomkraftwerke teurer als Photovoltaik

Was insbesondere auch von Bedeutung sein wird für den Konkurrenzkampf der solaren mit der atomaren Energieerzeugung – für die in den neuen und teureren AKW mit Preisen um die 10 US-Cent gerechnet wird (wobei auch hier die wirklich sichere Endlagerung desgiftigen Atommülls nicht inbegriffen ist …).

Quelle: SOLARMEDIA | Guntram Rehsche 2011


Photovoltaik ist die bessere und billigere Lösung

In meinen Augen ist die Vergiftung unserer Kinder und Kindeskinder mit jahrtausendelang strahlendem Atommüll ein Verbrechen. Jetzt bestätigt sich, was die Atomlobby schon immer versucht hat totzuschweigen oder mit Misinformation zu verschleiern: Die erneuerbaren Energien, allen voran Photovoltaik, sind die bessere und billigere Lösung!

2 Responses to Absolute Wettbewerbsfähigkeit von Photovoltaik-Strom

  1. Erstens stelle eine Verstahlung keine Vergitung dar, und zweitens sollten Sie sich mal informieren, wie Photovoltaikanlagen hergestellt werden. Die Folge davon ist nämlich, dass 3mal mehr hochgiftiger, chemischer Müll (der in China (wir beziehen 80% unserer Anlagen dorther) jedes Jahr 1200 Menschenleben fordert) entsteht als Atommüll bei AKWs, der wie Atommüll Erbinformationen schädigt. Ich zitire: “Die Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL) charakterisiert Cadmium sogar als “sehr giftig”, “gewässergefährdend” und “karzinogen”, das heißt krebsauslösend. Zudem könne der Stoff bei Menschen die Fortpflanzungsfunktionen beeinträchtigen und zu Erbgutschäden und vorgeburtlichen Entwicklungsschäden führen.” Also so zimlich das gleiche wie bei Plutonium. Zudem verursachen Photovoltaikanlagen pro kWh mehr CO2 als AKWs. Aber davon muss die Welt nicht erfahren, Atomkraftbefürworter sind Lobbyistenschweine und die Grünen sind Heilsbinger der Welt. Amen.

  2. Benjamin,

    deinen Rat, sich besser zu informieren, solltest du vielleicht zuerst einmal selbst befolgen. Denn wenn du die Giftigkeit von Kadmium mit der Giftigkeit von Plutonium vergleichst, dann tue doch nicht so als ob Kadmium auch nur annähernd so gefährlich wäre wie Plutonium.

    Selbstverständlich ist Kadmium giftig, sogar sehr giftig, und wir sollten alles tun, damit wir es nicht in die Umwelt freisetzen.

    Und doch, Kadmium ist in sehr vielen Produkten, auch in Kunstdünger und Pestiziden. Ihr Einsatz vergiftet die landwirtschaftlichen Flächen nach und nach, da sich das Kadmium im Boden anreichert.

    Ich hoffe, dass Du dich mit dafür einsetzt, dass diese dort verringert werden, oder durch die ökologische Landwirtschaft unnötig gemacht werden! Das tust Du doch hoffentlich, zum Beispiel in dem du ökologische Produkte im Bioladen kaufst, oder?

    Plutonium allerdings ist noch sehr sehr sehr viel gefährlicher als dieses sehr giftige Kadmium. Die für den Menschen tödliche Dosis liegt laut Wikipedia im zweistelligen Milligrammbereich. Aber auch das ist verschwindend wenig verglichen mit der extremen Gefährlichkeit durch die fast ewige Radioaktivität des Plutoniums.

    Deine Konstruktion, dass in China die Produktion von Fotovoltaikanlagen jedes Jahr 1200 Menschenleben fordern würde ist doch sehr abenteuerlich. Hast Du da irgendwelche Belege dafür? Dass in China noch oft mit Industriemüll sorglos umgegangen wird es sehr traurig. Dies aber der Produktion von Fotovoltaik anzulasten halte ich schlicht und einfach für einen Propagandalüge. Beweise das erstmal.

    Und selbst wenn es so wäre, dann ist dies nur ein Argument, den Produktionsprozess zu verbessern.

    Statt Abfälle in die Umwelt abzugeben, können sie in geschlossenen Kreisläufen als Rohstoffe wiederverwendet werden.

    Bei dem Kauf von jeglichen Produkten solltest du sowieso darauf achten, dass der Hersteller sich in der Produktion verantwortungsvoll verhält. Das machst du doch, Benjamin? Oder kaufst du immer nur das billigste und scherst dich einen Dreck um die Produktionsbedingungen?

    Dann gibt es sehr viele verschiedene Techniken für die Fotovoltaik. Bei manchen wird Kadmium verwendet, bei anderen nicht. Auch hier haben wir die Wahl.

    Und Solarzellen können recycelt werden, sie müssen nicht wie Atommüll Jahrmillionen eingelagert werden.

    Deine eigenartigen Argumente sprechen also keinesfalls dafür, den Atomkraftwerksbetreibern einen weiteren Freischein zu geben, sich auf Kosten der Gesundheit von uns, unseren Kindern und unseren Kindeskindern zu bereichern. Amen.

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