Insektizide machen Kinder dumm

Keine Ausreden mehr: Forscher beweisen Langzeit-Folgen bereits nach Kontakt im Mutterleib!

Deshalb: Wer seine Kinder liebt, der kauft Bio-Obst und Bio-Gemüse! Und zwar nicht nur für die Kinder selbst, sondern bereits für die Mütter vor und in der Schwangerschaft.

Gängige Insektenmittel können die Intelligenz von Kindern herabsetzen, da sie in die Gehirnentwicklung eingreifen.

Bereits wenn die schwangere Mutter Kontakt zu Insektiziden hat, wird das Kind dümmer

Dies zeigt eine Reihe von unabhängigen Forschungen, die in der Zeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlicht wurden.

Auf mehrfache Weise konnten US-Forscher zeigen, dass bereits der Kontakt einer schwangeren Mutter mit der Chemikalie Chlorpyrifos dazu führen kann, dass das Kind bei Schuleintritt Rückstande in der kognitiven Entwicklung hat.


Schädigung der Kindernerven

Das Organophosphat Chlorpyrifos ist ein Kontakt-, Fraß- und Atemgift, das Insekten über deren Nerven angreift und sie dadurch tötet.

Chlorpyrifos wird vor allem gegen Bodenschädlinge sowie gegen saugende oder beißende Insekten eingesetzt, jedoch auch etwa gegen Ameisen, Hausfliegen, Kleidermotten, Moskitos oder als Stallspritzmittel.

"Im konventionellen Obst-, Wein- und Gemüsebau findet sich die Chemikalie Chlorpyrifos überall dort, wo Insekten ein Problem sind"

erklärt der Agrartechniker Kurt Stockinger vom Pestizidreduktions-Programm bei Global 2000 gegenüber pressetext.

New York: Intelligenzquotient durch Insektizid-Kontakt um 5,3 Punkte niedriger

In den ländlichen Regionen ist der Kontakt mit Chlorpyrifos besonders hoch – wie Forscher in einer Obst- und Gemüsebauregion nahe San Francisco gezeigt haben.

Doch auch Stadtbewohner bleiben nicht verschont, was in den USA besonders bis 2001 zutraf, als der Haushalts-Einsatz von Chlorpyrifos gegen Ungeziefer verboten wurde.

Forscher der Columbia Universität untersuchten Kinder aus New Yorker Altbauten, die vor der Geburt mit Chlorpyrifos in Kontakt kamen, wie die Nabelschnurblut-Untersuchung ergab.

Bei Schuleintritt war ihr Intelligenzquotient um 5,3 Punkte niedriger, wobei besonders das Arbeitsgedächtnis beeinträchtigt war.

Berkeley: Intelligenzquotient durch Insektizid-Kontakt um 7 Punkte schlechter

Auf dasselbe Ergebnis kommen Forscher aus Berkeley. Sie beobachteten Kinder werdender Mütter, in deren Urin man Abbauprodukte von Organophosphaten entdeckt hatte.

Im Alter von sieben Jahren verzeichneten die Kinder einen um sieben Punkte schlechteren IQ als Alterskollegen – auch nachdem man den Einfluss von Erziehung, Einkommen oder anderen Umweltgifte weggerechnet hatte.

Jeder dritte Mensch kann Insektizid-Gift nicht abbauen

Gene entscheiden, ob Organophosphate die Hirnentwicklung schädigen, berichten Wissenschaftler der University of North Carolina.

Sie fanden heraus dass jeder dritte US-Amerikaner Organophosphate aufgrund eines fehlenden Enzyms nicht abbauen kann.

Insektizide bewirken vermehrten Auftreten des ADHS-Syndroms

Andere Studien, die im Vorjahr in der Zeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurden, zeigten bereits deutliche Zusammenhänge von Organophosphaten mit dem vermehrten Auftreten des ADHS-Syndroms im Jugendalter.

"Organophosphate greifen die Nerven-Reizleitung an, können jedoch auch hormonell wirken, das Erbgut schädigen oder Krebs auslösen. Viele der langfristigen Auswirkungen auf den Menschen wurden noch gar nicht untersucht"

so Global 2000-Experte Kurt Stockinger. Über das Risiko für den Menschen hinaus ist zudem eine lange Reihe von Schädigungen der Umwelt bekannt.

Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen schützt

Das Waschen von Obst oder Gemüse vor dem Verzehr entfernt Pestizide nur bedingt, da man Schädlinge teils damit bekämpft, dass die Pflanzen das Gift im Saft aufnehmen.

Global 2000-Experte Kurt Stockinger kommt zum Schluss:

"Optimal ist der Kauf von biologischen Produkten."

Quellen:
Environmental Health Perspectives,
pressetext.redaktion, Johannes Pernsteiner


Und in Thailand?

Für Thailand ist dies noch dramatischer als für die U.S.A. und Europa. Denn wer die Landwirte hier beopbachtet, der weiss wie ungehemmt und unvorsichtig hier in Thailand Insektizide verwendet werden – nach dem Motto: Viel hilft doch sicher viel.

Der Landarbeiter in Thailand weiss meist nicht was er da spritzt, und schon gar nicht wie gefährlich es wirklich für ihn und seine Kinder ist.

Meist wissen die Landarbeiter gar nicht was sie da spritzen. Irgendwo wird das Insektizid umgefüllt, die Original-Container sind ausser Sichtweite.

Und selbst wenn sie die Original-Container haben, dann verstehen sie die Beschriftung und vor allem das Kleingedruckte auf den Etiketten nicht.

Du glaubst das nicht? Na dann geh doch einfach mal aufs Land in Thailand, und schau den Landarbeitern zu.

Frage sie was sie da spritzen!

Selbst wenn Du in Thai mit ihnen sprichst – sie wissen es nicht. Du bekommst nur generelle Namen, aber was sich dahinter verbirgt und welche Folgen der Kontakt damit für ihre Gesundheit hat, das wissen sie nicht. Leider.

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