Die Welt krankt an Konsumismus und Armut – Club of Rome-Präsident Ashok Khosla fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen.
Wien (pte/29.01.2010/11:30) – Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome anlässlich einer Diskussionsveranstaltung bei der vom österreichischen Lebensministerium veranstalteten Konferenz "Wachstum im Wandel", bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht wurden.
Zu viele Krisen auf einmal
Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war
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Tags: Klimaschutz, Weltwirtschaft
Eine Pflichtlektüre für alle Politiker und Beamten in Thailand: Die Rendite von Naturschutz ist beeindruckend hoch.
London/München (pte/13.11.2009/16:10) – Umweltschutz und Erhaltung von Naturgebieten bringen große Gewinne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB), die von den Vereinten Nationen und zahlreichen Staaten unterstützt wird. Vor allem der Schutz von Feuchtgebieten, Wäldern und Korallenriffen bringt hundertmal mehr Gewinn als verursachte Kosten, so die Autoren.
Intakte Waldgebiete um Kaffeeplantagen bringen um 20 Prozent höheren Ertrag
Ein Beispiel wie viel Umweltschutz bringen kann, bietet sich etwa Costa Rica. Dort haben intakte Waldgebiete um Kaffeeplantagen einen um 20 Prozent höheren Ertrag gebracht, da sie Bestäuberinsekten als Schutz dienen.
Der Schutz von Grasland in der neuseeländischen Region Otago sorgt für eine optimale Trinkwasserversorgung. Das erspart jährlich Kosten von 100 Mio. Dollar, die dadurch entstehen, dass das Wasser von woanders herbeigebracht werden müsste.
Schutz bringt 25 bis 100 mal mehr als zum Erhalt notwendig
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Tags: Naturschutz
Vor zwei Tagen noch berichtete ich hier über den Hilferuf der Initiative Rettet den Regenwald die vor der massiven Veränderung des Mekong Flusses durch 11 Staudämme warnt. Wie zur Bestätigung dieses Hilferufs befindet sich in der Ausgabe Juli/August 2009 der Zeitschrift Science Illustrated ein Bericht über den ungemeinen Wert und Artenreichtum dieses Lebensraums.
Wissenschaftler entdeckten in den dichten Wäldern entlang des Mekongs in Südostasien eine Fundgrube für Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Artenvielfalt
Ist der Mekong in Gefahr? Die Initiative Rettet den Regenwald warnt:
Millionen von Menschen in Thailand, Laos und Kambodscha hängen vom mächtigen Mekong in Südostasien ab, er ist ihre Nahrungs- und Einkommensquelle. Das Flussbecken des Mekongs ist nach den Weltmeeren der größte Fischgrund der Welt und liefert etwa 2 % des weltweiten Fischfangs. 80 % des lokalen Eiweißbedarfs werden so gedeckt, 90 % der lokalen Dörfer und Gemeinschaften beteiligen sich am Fischfang. Jetzt sollen die Hauptrouten der Fischwanderungen blockiert werden. 11 neue Dämme sollen den Mekong zerstückeln, um den Hunger nach billigem, zuverlässigem Strom zu stillen. Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Mekong, Saubere Energie
Weltneuheit: Autos und Motoren waschen ohne Abwasser zu erzeugen
Aus einer Pressemitteilung der deutschen Botschaft in Singapur, übersetzt ins Deutsche.
Eine neue Art Wasseraufbereitungssystem, das garantiert das beim Waschen von Autos und Motoren kein Abwasser entsteht, wurde im Rahmen einer speziellen Ausstellungen des deutschen Umweltministeriums auf der Enviro Asia vorgestellt.
Diese Wasseraufbereitungsanlage wird von einer deutschen Firma entwickelt und hergestellt. Sie ist bestimmt für die Verwendung in Autowaschanlagen und Autowaschplätzen und erfüllt selbst die höchsten Umwelt-Grenzwerte und Richtlinien, und zwar nicht nur bezüglich des Waschprozesses selbst, sondern auch was den resultierenden Abfall betrifft (der Inhalt der Sand und Schlammkollektoren). Durch einen drastisch reduzierten Wasserverbrauch, und weil weder Abwasser noch sonstiger die Umwelt schädigender Abfall produziert wird, erfüllt die Anlage alle Anforderungen des Umweltschutzes.
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Tags: Abwasser, Wasseraufbereitung
Soweit ist es schon, Wasser ist zum Geheimtip der Investoren geworden. Grosskonzerne wie Nestle haben sich darauf gestürzt, und scheffeln Riesengewinne durch den Verkauf von Trinkwasser.
Auszug aus einer Meldung im Investor´s Daybreak, vom 13.06.2008:
In den Industrienationen wird die Versorgung mit sauberem Trinkwasser als selbstverständlich angesehen und das Wasser daher vielfach nicht als kostbarer Rohstoff betrachtet. Doch Wasser steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Der Klimawandel wird das Problem der flächendeckenden Wasserversorgung noch verschärfen.
Die Weltbank schätzt, dass in Europa in den nächsten 10 Jahren Den ganzen Beitrag lesen »
Tags: Trinkwasser, Wasser sparen
Eine Meldung bei faz.net, 07.06.2008, von Georg Giersberg, hier ein Auszug:
Der Blaue Planet leidet. Er leidet gerade unter der schlechten Qualität jenes Elements, dem unsere Erde diesen ehrenvollen und in unserem Sonnensystem einmaligen Titel verdankt: Wasser.
Nach Ansicht aller Experten werden sich Fälle von Wasserknappheit und Wassernot häufen: Schon heute leiden 20 Prozent der Weltbevölkerung in dreißig Ländern unter Wassermangel, im Jahr 2015 werden es 30 Prozent in fünfzig Ländern sein.
70 Prozent der Erdoberfläche sind von (Salz-)Wasser bedeckt
Zunächst einmal überrascht diese Prognose. Denn an Wasser herrscht auf dem Blauen Planeten wahrlich kein Mangel. 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – allerdings von Salzwasser, das für den Menschen unverträglich ist.
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Tags: Trinkwasser, Wasser sparen
Eine Meldung auf Spiegel.de, 10.06.2008:
Mehr als 40 Liter Wasser sprudeln pro Waschgang durchschnittlich durch eine Waschmaschine. Das muss auf 40, 60 oder 90 Grad erhitzt werden und später aus der Wäsche wieder herausgeschleudert werden. Weil das nicht vollständig gelingt, landen viele Kleidungsstücke anschließend noch im Trockner.
Eine gigantische Wasser- und Energieverschwendung, fanden britische Forscher von der University of Leeds – und haben ein neues Verfahren ausgetüftelt: Ihre Maschine soll nach eigenen Angaben nur zwei Prozent des herkömmlichen Wasser- und Energiebedarfs verbrauchen.
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Tags: Stromsparen, Wasser sparen
Eine Meldung von FTD.de, 09.03.2008:
In der Abwasserreinigung liegt erhebliches Potenzial. Das Klärwerk Grevesmühlen (Deutschland) produziert aus Faulgas mehr Energie, als es nutzen kann.
Die Menschen in Grevesmühlen haben noch Grund zur Freude. Auch 2008 blieben die Wasser- und Abwassergebühren konstant – wie schon in den vergangenen zehn Jahren. „Ein nicht unerheblicher Faktor ist, dass wir die Energie für unser größtes Klärwerk selber herstellen“, sagt Mathias Peters, Betriebsleiter des Zweckverbands.
Tatsächlich verschlingt die Abwasserreinigung reichlich Energie. Max Dohmann, Leiter der Wasserwirtschaftsinitiative Nordrhein-Westfalen, spricht von einem Stromverbrauch für die Abwasserreinigung von 30 bis 40 Kilowattstunden pro Einwohner und Jahr. Das summiert sich nach Schätzung von Experten auf knapp ein Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs.
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Das wünschen wir uns auch für Thailand!
Weil er seine Einwohner nicht rasch genug über mit Colibakterien verseuchtes Trinkwasser informiert haben soll, wurde der Bürgermeister von Windischgarsten (Österreich) zu einer Geldbuße verdonnert.
Anfang August 2006 hatte die Gemeindeärztin Bürgermeister Norbert Vögerl über Durchfallerkrankungen in der Gemeinde informiert, die womöglich durch verseuchtes Wasser verursacht worden seien.
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Tags: Colibakterien, Trinkwasser