Übermäßiger Müll bedroht die Insel Koh Samet

Umwelt-Probleme drohen die einst unberührte Insel Koh Samet in einem schrecklichen Chaos versinken zu lassen.

Nach wie vor boomt der Tourismus auf der sonnenverwöhnten Insel Koh Samet. Doch die Touristen bringen nicht nur Geld, sondern erzeugen auch Müll. Sehr viel Müll. Die 6400 m² große Mülldeponie auf der Insel quillt über.

Rayong’s Gouverneur Sayumporn Limthai besichtigte Koh Samet zusammen mit Jatuporn Burutpat, dem Leiter des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation. Besorgt äußern sie sich:

Die Müllberge riechen nicht nur schlecht, sondern Sie kontaminieren auch das Grundwasser. Selbst aus dem Helikopter gesehen ist dieser Müllhaufen ein Dorn im Auge.

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Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

Pressemitteilung der Universität Wien vom 02.09.2009: Der Limnologe Tom J. Battin von der Universität Wien hat gemeinsam mit Wissenschaftern der Universitäten Uppsala, Antwerpen, und dem Stroud Water Research Center in den USA herausgefunden, dass Seen, Bäche, Flüsse und andere Binnengewässer eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen. Sie speichern unerwartet große Mengen an Kohlenstoff und produzieren gleichzeitig Treibhausgase.

Diese neue Erkenntnis hat weitreichende Auswirkungen für die Klimaforschung. Continue reading

Lieben Muscheln Donald Duck? Oder warum Enten Muscheln kultivieren sollten

Eine Meldung von Ilka Lehnen-Beyel bei Wissenschaft.de 05.08.2009

EnteMuscheln entfernen Vogelgrippeviren aus Gewässern!

Christina Faust von der University of Georgia zeigt dass Süßwassermuscheln Vogelgrippeviren effektiv aus verschmutztem Wasser filtern können und sie anschließend unschädlich machen.

Selbst wenn Vögel die Muscheln fressen, die zuvor in mit den Viren belastetem Wasser gehalten wurden, zeigen sie keine Anzeichen für eine Erkrankung.

Da die Übertragung der Krankheit zwischen Wasservögeln durch ins Wasser abgegebene Fäkalien als einer der wichtigsten Faktoren bei der Verbreitung der Vogelgrippe gilt, haben Muscheln vermutlich einen großen Einfluss auf das Risiko für die Vögel, sich zu infizieren – insbesondere, weil Süßwassermuscheln zum Teil in großen Mengen in Seen und Flüssen vorkommen. Continue reading

Luxusvillen mit Meeresschutz – Kambodscha macht es Thailand vor!

Auf Kambodschas unberührten Koh Rong Inseln entsteht in einem der letzten wahren tropischen Paradiese ein umweltschonendes Luxusressort. Ob Luxus oder nicht, anders als in Thailand üblich spielen die privaten Entwickler eine entscheidende Rolle im Schutz der dortigen wichtigen Meeres-Umwelt.

Insel vor KambodschaDas Meeresschutzgebiet um die Riffe der Inseln herum wird privat finanziert. Das seit 2007 unter Schutz stehende Gebiet umfasst 1.000.000 m², enthält wichtige Korallenarten und bietet Lebensraum für eine Anzahl von gefährdeten Seepferdchen, Schildkröten, Meeresrochen, Anemonen, zahllosen Riff-Fischen und vielen anderen Meerestieren.
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Singapur macht Betrieben Abwasser schmackhaft

Auszug aus einer Meldung bei derstandard.at vom 23.03.2009:

Die 4,8 Millionen Einwohner zählende ehemalige britische Kronkolonie (die bis 2015 auf sieben Millionen Einwohner anwachsen soll) hat zwar einen Fluss, den Singapore River, aber nicht genug Wasser, um den Bedarf von 1,5 Millionen Kubikmeter pro Tag zu decken. Mehr als die Hälfte des Wassers bezieht Singapur deshalb aus Malaysia. Noch.

Um unabhängig vom Nachbarn zu werden, treibt die Regierung schon seit Jahren mit großen Förderprogrammen unter anderem die Entwicklung und den Bau von Wasserherstellungs- und Wiederaufbereitungsanlagen voran.

Zehn Prozent seines Wasserbedarfs deckt Singapur so bereits mit entsalztem Meerwasser.

Ein weit ehrgeizigeres anderes Wasserprojekt, soll helfen Singapurs autarke Wasserversorgung zu sichern: NEWater. “30 Prozent unseres gesamten Wasserbedarfs werden wir bis 2012 aus Abwasser gewinnen” , Continue reading

Chemikalien im Wasser machen Männer unfruchtbar

Auszug aus einer Meldung bei pressetext.ch vom 19.01.2009:

Schlechtere Spermaqualität durch giftige Rückstände

Chemikalien im Trinkwasser könnten die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern gefährden. Das besagt eine britische Studie, die drei Jahre lang das Wasser aus 30 Flüssen Englands unter die Lupe nahm. Die Biologen fanden einen Mix chemischer Substanzen, die über den Wasserkreislauf in den Körper gelangen, beim Mann das Hormon Testosteron blockieren und damit seine Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Frühere Erhebungen hatten bereits die ansteigende Dosis des Frauenhormons Östrogen im Wasser als Ursache für die Verweiblichung männlicher Fische identifiziert.
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Trinkwasser aus dem Meer

Auszug aus einer Meldung auf rp-online.de vom 24.11.2008:

Traumstrand auf Koh KutUm unser Trinkwasser könnten einmal Kriege geführt werden. Denn sauberes Wasser wird auf der Erde immer knapper, und unterirdisch machen Grundwasser-Vorkommen nicht an Staatsgrenzen Halt. Der Entzug der Quellen kann daher in trockenen Regionen problematisch werden. Erstmals haben in diesem Jahr die Vereinten Nationen, die bereits von der „Wasser-Krise“ sprechen, eine Grundwasser-Inventur gemacht. Ihr Fazit: 273 Reservoirs liegen geografisch unter mehr als einem Staat.

Eine Lösung für die globale Trinkwasser-Knappheit

Eine Lösung für die globale Trinkwasser-Knappheit, bei der immer mehr von den unterirdischen Reserven angezapft werden, Continue reading

Deutsche Wassertechnik Technologie für Thailand?

Traumstrand auf Koh KutVDI-Experte Hartmut Schug: Deutschland besitze aufgrund der starken Grundlagenforschung eine hohe technologische Kompetenz in Bereich der Wassertechnik – vor allem in der Membran- und Nanofiltrationstechnik.

Seit etwa 10 Jahren gibt es in Deutschland Technologie zur Aufbereitung von Abwasser in Kleinkläranlagen, die aus Haultshaltsabwasser wiederverwendbares Nutz- und Badewasser machen.

Jaaaaaa, das braucht Thailand! Wir bitten um dringenden Technologietransfer!

In Südostasien haben 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Aus einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank ADB geht hervor, dass allein in Südostasien 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Singapurs Premierminister Lee Hsien Long sagte zum Auftakt der internationalen Wasserkonferenz 2008 in Singapur, dass angesichts steigender Bevölkerungszahlen ein effektives Management der Wasser-Ressourcen eine der wichtigsten Aufgaben der Regierungen weltweit sei.

40 bis 50 Prozent Wasser gespart
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Abwasser ist so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird

Auszug aus einer Meldung auf welt.de, vom 19.06.2008

“Abwasser”, heißt es im Wasserhaushaltsgesetz Deutschlands, “ist so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird.”

Die DIN-Vorgabe 1986 legt fest, dass bis zum 31. Dezember 2015 sämtliche Abwasserleitungen auf privatem Grundbesitz von Fachleuten überprüft und im Fall eines Defekts saniert werden müssen.

Betroffen sind alle Eigentümer bestehender Immobilien. Continue reading