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<title>ThaiHaus.info Forum: Forum: Frischwasser - Recent Topics</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/</link>
<description>ThaiHaus.info Forum: Forum: Frischwasser - Recent Topics</description>
<language>en</language>
<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:40:52 +0000</pubDate>

<item>
<title>Boss am "Bewegung hält gesund - das gilt auch für Kalt- und Warmwasser!"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/19#post-23</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 15:43:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">23@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Bewegung hält gesund - das gilt auch für Kalt- und Warmwasser!&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 29.5.2007)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die hygienisch perfekte Bereitstellung von Trinkwasser zählt zur hohen Schule der technischen Gebäudeausrüstung. Die Anforderungen an das Lebensmittel Nummer 1 reichen weit über &#34;kalt und warm&#34; hinaus. Stagnierendes Trinkwasser stellt dabei ein großes Problem von der Quelle bis zur Entnahmestelle dar.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Durch lange Stillstandszeiten (Stagnation) in Trinkwasserinstallationen wird in den meisten Fällen die Wasserqualität beeinträchtigt. Da hauptsächlich in öffentlichen Gebäuden wie Hotels, Krankenhäusern, Schulen und Kasernen nicht regelmäßig Trinkwasser entnommen wird, kann es zur Keimvermehrung in den Leitungen kommen. In diesem Fall können die gesetzlichen Anforderungen an die Trinkwasserqualität nicht mehr erfüllt werden.  &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Nur eine sorgfältige Planung der Wasserversorgung und des Wasserleitungssystems kann den Betreibern von Trinkwasseranlagen bei der Sicherstellung des Hygienestandards helfen, indem das Trinkwasser in den Kalt- und/oder Warmwasserleitungen in regelmäßigen Abständen erneuert wird.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Trinkwasserhygiene erlaubt keine Kompromisse"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/18#post-22</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 11:38:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">22@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Trinkwasserhygiene erlaubt keine Kompromisse&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 2.3.2006)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Nicht nur in großen Gebäuden, sondern auch in Ein- und Zweifamilienhäusern werden immer wieder Krankheitserreger im Trinkwasser festgestellt. Besonders für immungeschwächte Menschen stellen Wasserkeime wie beispielsweise Pseudomonaden und Legionellen ein hohes Infektionsrisiko dar. Experten raten, bei der Trinkwasserinstallation keine Kompromisse einzugehen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/sauberes-trinkwasser-1.jpg&#34;&#62;&#60;br /&#62;
Eine Studie der Universität Münster zur Verbreitung von Legionellen zeigt: 48 von 400 Proben aus Ein- und Zweifamilienhäusern waren positiv. Bei Untersuchungen von 146 privaten Wohnhäusern im Jahre 2002 in Italien wurde in rund 23 Prozent der Trinkwasserproben Legionellen und in rund 38 Prozent der Trinkwasserproben Pseudomonaden festgestellt.&#60;ul&#62;&#60;li&#62;Abweichungen von technischen Regeln,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;nicht sachgerechte Benutzung,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;ungünstige Temperaturbereiche,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Fehlanschlüsse und&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;die Verwendung von nicht zugelassenen Werkstoffen&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;... sind die häufigsten Ursachen für mikrobiologische Probleme. Hygieneexperten empfehlen daher, keine gefährlichen Kompromisse bei der häuslichen Trinkwasserversorgung einzugehen und nur Komponenten zu verwenden, deren Werkstoffe im Trinkwasserbereich gemäß den gültigen Vorschriften zugelassen sind.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Keine halbherzigen Lösungen - &#60;a href=&#34;http://siamgpi.com/solarpower/wavin.html&#34;&#62;Fachleute konsultieren&#60;/a&#62;&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die meisten Menschen achten im Haushalt auf Sauberkeit. Mindestens die gleichen Ansprüche sollten sie auch an ihre Trinkwasserinstallation, die unser Lebensmittel Nr. 1 transportiert, stellen. Trinkwasser können wir nicht ersetzen, vieles andere schon. Als Betreiber der Trinkwasserinstallation ist jeder Hausbesitzer daher zum Handeln verpflichtet. Im Haus müssen ...&#60;ul&#62;&#60;li&#62;Verweilzeiten des Trinkwassers (Stagnationen) minimiert,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Toteitungen entfernt und&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;fehlende Isolierungen angebracht werden.&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Auch in selten genutzten Gästebädern muss Wasser fließen. Andernfalls ist die Leitung komplett von der Trinkwasserinstallation zu entfernen. Ein konsequentes Temperaturmanagement, ein regelmäßiger Austausch des Wassers und die Einhaltung der Temperaturgrenzen des Wassers (Warmwasser mind. 60°C und Kaltwasser möglichst nicht über 20°C), sowie eine regelmäßige Wartung der Anlage durch den Installateur oder den Betreiber sind Pflicht.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Jeder Hausbesitzer ist zum Handeln verpflichtet&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Der Betreiber von Gebäuden muss sicherstellen, dass das Trinkwasser an den verschiedenen Entnahmestellen die vorgeschriebene Qualität besitzt. Der Filter, der hinter dem Wasserzähler installiert ist, dient meist nur der Entfernung von groben Partikeln, wie Sandkörnern und Rost. Bakterien oder Viren entfernt er nicht. Filter, auch rückspülbare Filtereinheiten, müssen regelmäßig gemäß Herstellerangaben gereinigt werden. Werden die Filter nicht gewartet oder gereinigt, kommt es zum Wachstum von Bakterienkolonien, die kontinuierlich an das vorbei fließende Trinkwasser abgegeben werden und dieses kontaminieren.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Ein regelmäßiger Verbrauch von Trinkwasser verhindert Stagnationen im System. Nach längeren Stagnationszeiten, das sind Abwesenheiten ab drei Tage, sollte das gesamte System gespült werden, bevor das Wasser für den menschlichen Gebrauch verwendet wird. Hierfür sind sämtliche Wasserhähne so lange zu öffnen bis der vollständige Wasseraustausch erreicht ist.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Licht an, Krankheitserreger raus: Wasserentkeimung mit UVC"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/17#post-21</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 11:05:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">21@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Licht an, Krankheitserreger raus: Wasserentkeimung mit UVC&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 14.6.2006)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Sauberes Trinkwasser ist in weiten Teilen der Welt keine Selbstverständlichkeit. &#60;strong&#62;UV-Licht&#60;/strong&#62; ist eine sichere, ökonomische und unkomplizierte Alternative zu den gebräuchlichen Reinigungsverfahren - auch für den Privatanwender.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/uv-osram.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Unter der Bezeichnung Puritec bietet OSRAM Produkte für die chemiefreie und umweltschonende Entkeimung von Wasser mit Licht an. Trinkwasser, Abwasser und industrielles Prozesswasser können mit Puritec Entkeimungsstrahlern ebenso von Krankheitserregern und Keimen befreit werden wie Wasser in Schwimmbädern und öffentlichen Brunnen. Eine Überdosierung ist nicht möglich, da auf chemische Zusätze wie Chlor ganz verzichtet werden kann.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Desinfizieren ohne Chemie&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Das kurzwellige ultraviolette Licht (UVC) zerstört die DNS von unerwünschten Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Protozoen, beispielsweise Legionellen, Salmonellen, Polio oder Hepatitis, und schützt so vor Infektionskrankheiten, die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden. Dieses Verfahren gilt als ebenso umweltverträglich wie effizient: &#60;ul&#62;&#60;br /&#62;
&#60;li&#62;Bis zu 10.000 qm Wasser pro Stunde können die mit UV-Technologie ausgestatteten Wasserwerke und industriellen Großanlagen entkeimen.&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Kleinanlagen die in Krankenhäusern, Hotels und Privathaushalten direkt am Wasserhahn eingesetzt werden, bewältigen ca. fünf Liter Wasser pro Minute.&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Die neuen Puritec Tauchstrahler für den mobilen Einsatz arbeiten hingegen nicht nach dem Durchflussprinzip, sondern bestrahlen das Wasser innerhalb eines geschlossenen Behälters. Ein Tank von 20 Litern ist nach spätestens 15 Minuten Bestrahlungszeit absolut keimfrei, größere Wassermengen werden durch Verlängerung der Zeit genauso sicher entkeimt. Der 9W Puritec Tauchstrahler benötigt für 200 Liter beispielsweise ca. 60 Minuten und desinfiziert 1000 Liter in fünf Stunden.&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;em&#62;&#34;Das UV-Lichtsystem Puritec ist eine spannende Neuentwicklung von OSRAM. Es entkeimt Trinkwasser wirtschaftlich und ganz ohne Chemie. Camping-Urlauber und Fernreisende können damit innerhalb kürzester Zeit auf sichere Art zu keimfreiem Trinkwasser kommen. Auch Wasserspeicher wie beispielsweise Zisternen, die in vielen regenarmen Regionen verwendet werden, lassen sich damit problemlos entkeimen&#34;&#60;/em&#62;, erläutert Martin Goetzeler, Vorsitzender der OSRAM Geschäftsführung.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "(nicht nur) bei Solaranlagen auf die Trinkwasserhygiene achten"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/13#post-17</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 08:19:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">17@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;(nicht nur) bei Solaranlagen auf die Trinkwasserhygiene achten&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 3.12.2004)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;In konventionellen Trinkwasserspeichern wird das Trinkwasser wie in einem großen Behälter erwärmt. Die Energie von den Solarkollektoren auf dem Dach und von der Heizung wird durch Wärmetauscher an das Wasser übertragen. Der größte Nachteil dieses Systems: Das Trinkwasser wird insgesamt zu wenig ausgetauscht und lagert zu lange im Speicher. Bereits nach wenigen Monaten bilden sich am Boden des Behälters Ablagerungen aus Kalk und anderen Schwebstoffen. Dieses Sediment bietet Keimen im Trinkwasser optimale Lebensbedingungen. Die Bakterien können sich erheblich vermehren, im ganzen Speicher und in den Leitungen ausbreiten und zum Beispiel beim Duschen akute Atemwegserkrankungen auslösen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Verkeimung vermeiden moderne Speicher, indem sie &#60;strong&#62;Frischwasser über Wärmetauscher erhitzen&#60;/strong&#62; - das Speicherwasser gelangt somit gar nicht in das Trinkwassersystem des Gebäudes. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Beispiel: der Sanicube-Speicher in einer Rotex Solaris-Anlage. Er funktioniert nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers. Im Inneren des Behälters befindet sich eine Spirale aus 230 Meter Kunststoffrohr, die 45 Liter Trinkwasser fasst. Sie ist von 500 Litern Pufferwasser umgeben, das von den &#60;a href=&#34;http://SiamGPI.com/solarpower/solarheating.html&#34;&#62;Solarkollektoren&#60;/a&#62; oder dem Heizkessel erwärmt wird. Das Trinkwasser durchläuft die Rohrspirale und wird dabei durch das Pufferwasser erwärmt. Da das Trinkwasser nie lange in der Rohrleitung bleibt und mehrfach am Tag ausgetauscht wird, bilden sich keine Ablagerungen. Das beugt der Vermehrung von Keimen vor.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Legionellen in rund 28% aller häuslichen Wasserversorgungsanlagen"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/12#post-16</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 08:05:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">16@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Legionellen in rund 28% aller häuslichen Wasserversorgungsanlagen&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 14.2.2007)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;In rund 28 Prozent häuslicher Wasserversorgungsanlagen lauert die Gefahr im Badezimmer: &#60;strong&#62;Bakterien der Gattung Legionella&#60;/strong&#62;. Diese Einschätzung vertritt Thomas Fischer, Geschäftsführer der Royal-Service GmbH in Tutzing am Starnberger See. Das Unternehmen hat sich auf die Umsetzung der Trinkwasserverordnung 2001 spezialisiert. Demnach muss jeder Besitzer von Wohnimmobilien und Gewerbetrieben bei hauseigenen Versorgungsanlagen die Reinheit des Wassers sicherstellen. Was in der Praxis aber offenbar nicht immer der Fall ist: Die gesammelten Wasserproben zeigen laut Fischer immer häufiger Legionellenbefall. Fischer: &#60;em&#62;&#34;Eine Gefahr, die man nicht unterschätzen sollte. Infektionsgefährdet sind vor allem Menschen mit geschwächten Widerstandskräften.&#34;&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Trinkwasser ist das einzige Lebensmittel, das durch nichts zu ersetzen ist. In unserem Leben führt kein Weg am Trinkwasser vorbei. Dies ist auch einer der Gründe, warum Trinkwasser mit weitem Abstand zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln zählt.  &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Verantwortung für die Trinkwasserqualität ...&#60;br /&#62;
... endet für die Versorgungsbetriebe an der Wasseruhr im Haus. Welchen Einflüssen danach das Wasser ausgesetzt ist, das liegt im Zuständigkeitsbereich des Inhabers oder sonstigen Eigentümers der Wasserversorgungsanlage. &#60;em&#62;&#34;Während beispielsweise Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime regelmäßig die hausinterne Wasserqualität überprüfen, kümmern sich die Eigentümer von Wohnimmobilien nur in Ausnahmefällen um die Reinheit des Wassers in der hauseigenen Wasserversorgung&#34;&#60;/em&#62;, konstatiert Steffen Haase, Vizepräsident des  Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter e.V. in Berlin. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Dabei lauern die Gefahren an vielen Stellen, wobei die Besiedlung mit Legionellen besonders ernst zu nehmen ist. &#60;em&#62;&#34;Überdimensionierte Wasserleitungen und stagnierendes Warmwasser sind ein idealer Nährboden für Bakterien&#34;&#60;/em&#62;, erklärt Fischer. Zu finden seien diese Brutstätten beispielsweise in nicht turnusgemäß gereinigten Warmwasserspeichern oder vorübergehend nicht genutzten Wohnungen, aber auch in Duschen. &#60;em&#62;&#34;Wir finden Keime aber manchmal auch in Kaltwasserleitungen&#34;&#60;/em&#62;, so Fischer weiter. &#60;em&#62;&#34;Der Grund: Die Warmwasserleitungen sind schlecht oder gar nicht isoliert und entsprechen nicht den anerkannten Regeln der Technik, sodass die Wärme auf die Kaltwasserleitung übertritt.&#34;&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Fahndung nach den Krankmachern&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Auf der Jagd nach potenziellen Krankmachern im Trinkwasser wird zunächst etwas Wasser unmittelbar hinter der Wasseruhr abgezapft. Danach erfolgt eine Probenahme vor und nach dem Warmwasserbereiter sowie an der vom Warmwasserbereiter am weitesten entfernten Entnahmestelle, vorzugsweise in einer Dusche. &#60;em&#62;&#34;Hier zeigt sich am besten, ob sich in den Warmwasserleitungen des Gebäudes Keime angesiedelt haben&#34;&#60;/em&#62;, so Fischer. Die Proben werden in einem staatlich akkreditierten Labor analysiert. Finden sich Bakterien in den Proben, wird weitergefahndet - so lange, bis die wahrscheinliche Quelle gefunden wurde. Dann sind gemeinsam mit dem Hausbesitzer oder Immobilienverwalter die notwendigen Gegenmaßnahmen zu konzipieren. Denn der Inhaber beziehungsweise Betreiber der hauseigenen Wasserversorgungsanlage sowie der Immobilienverwalter zeichnen für die einwandfreie Trickwasserqualität in seinem Objekt verantwortlich (siehe auch Beitrag &#34;Vermieter haften für Trinkwasserqualität&#34; vom 12.11.2004). Nach aktueller Rechtsprechung in Deutschland ist diese Maßnahme bei wiederkehrenden Beprobungen auf Spezies aus der Legionellen-Gruppe umlagefähig. &#60;em&#62;&#34;Die von der Objektgröße abhängige Investition aber so oder so gut angelegt&#34;&#60;/em&#62;, erklärt der Wasser-Spezialist. Schließlich stellten Legionellen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Wissenswertes über Legionellen (Quelle:  GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit)&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Bakteriengattung Legionella wurde erst 1976 nachgewiesen: Während einer Veranstaltung von Kriegsveteranen (Legionären) in Philadelphia/USA brach unter den Teilnehmern eine Epidemie aus, an der mehr als 200 Menschen erkrankten und 30 verstarben. Verantwortlich für die Epidemie war vermutlich der Stamm Legionella pneumophila, der schwere Lungenentzündungen (Legionärskrankheit) hervorrufen kann. Seit 2001 sind Legionelleninfektionen meldepflichtig.&#60;br /&#62;
Legionellen sind keine exotischen Bakterien, sondern finden sich in der Natur in nahezu allen Oberflächengewässern und sogar im Grundwasser. Von dort aus können sie sich - trotz technisch üblicher Wasseraufbereitung - mit dem Rohwasser in Trinkwassersysteme gelangen. Legionellen leben in einer Art Mikrokosmos, beispielsweise im Biofilm von Wasserrohen und sogar in Wirtszellen wie Amöben. Ihre Konzentration im Wasser hängt einerseits von längeren Verweilzeiten (Stagnation), geeigneter Nahrungsgrundlage und dem Säuregrad sowie der Wassertemperatur ab. Laut aktueller Studien findet die Vermehrung in einem Temperaturbereich zwischen 25 bis 50 Grad statt, das optimale Wachstum liegt bei 35 bis 37 Grad. Erst ab 50 Grad wird das Wachstum gehemmt, ab 55 Grad kommt es langsam zum Absterben, während Temperaturen über 60 Grad in der Regel nicht überlebt werden. In den Zysten (widerstandsfähige Dauerformen) von Amöben können Legionellen allerdings großen Schwankungen bei der Temperatur und üblichen Maßnahmen bei der Trinkwasseraufbereitung widerstehen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Eine Infektion durch Legionellen geschieht am häufigsten durch Einatmen der Erreger über ein aerosolhaltiges Luft-Wasser-Gemisch, beispielsweise beim Duschen. Laut Association of Water Technologies ist eine Infektion auch beim Trinken beziehungsweise Schlucken erregerhaltigen Wasser nicht auszuschließen, da insbesondere bei Lungenkranken und Rauchern der Schluckreflex nicht vollständig funktioniert und somit Flüssigkeit in den Atemtrakt und damit in die Lunge gelangen könnte. Eine Übertragung durch infizierte Personen ist nicht möglich, Wundinfektionen sind äußert selten. Generell sind Personen mit einem immunschwachen Gesundheitszustand gefährdet. Dazu gehören vor allem ältere Menschen, Raucher, chronisch Kranke und durch akute Behandlungen Geschwächte. Männer erkranken etwa doppelt so häufig wie Frauen. Typische Krankheitsbilder sind das Pontiac-Fieber mit grippeähnlichen Erscheinungen sowie die Legionellen- Pneumonie mit teilweise schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden, die nur antibiotisch behandelt werden können und bei unbehandelten Fällen zum Tod ( lt. Deutsches Ärzteblatt 05/2006 bis 30.000 Todesfälle pro Jahr) führen können. Da die Symptome einer Legionellen-Infektion denen einer schweren Erkältung gleichen (wie Abgeschlagenheit, Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen), ist die eindeutige Diagnose oft problematisch.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Selbst ist die Frau / der Mann ... mit einer Eigenwasserversorgung"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/11#post-15</link>
<pubDate>Son, 15 Jun 2008 07:55:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">15@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Selbst ist die Frau / der Mann ... mit einer Eigenwasserversorgung&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Baulinks.de 30.5.2007)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Betreiber von Eigenwasser-Versorgungsanlagen sind häufig mit dem Problem von trübem, mikrobiell belastetem Wasser konfrontiert. Um die hohen Anforderungen an Trinkwasser einhalten zu können, wie sie auch in der DIN 2001 &#60;em&#62;&#34;Trinkwasserversorgung aus Kleinanlagen und nicht ortsfesten Anlagen&#34;&#60;/em&#62; beschrieben sind, gibt es nun die ersten Ultrafiltrationsanlagen, die dieser DIN entsprechen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Solche Anlagen verfügen z.N. über eine nominale Filterleistung von 450 l/h bzw. 900 l/h und eine Tagesleistung von ca. 9 m³ bzw. 18 m³. Alle eingesetzten Werkstoffe sowie die verwendeten Ultrafiltrationsmembranen mit einer Trenngrenze kleiner 0,02 µm entsprechen den KTW-Empfehlungen. Zur Funktionsüberwachung der Ultrafiltrationsanlage ist vor und nach der Anlage je ein Probeentnahmehahn (abflammbar) eingebaut. Sobald die in der DIN 2001 geforderte Zeitgrenze für die Integritätsprüfung der Membran überschritten ist (spätestens nach 6 Monaten), schaltet die Anlage nach einer Warnmeldung automatisch ab. Spülintervall und -dauer zur Reinigung der Membranen sind über die Steuerung einstellbar.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Mit diesen Filteranlagen ist die Eigenwasserversorgung nun endlich überall hygienisch einwandfrei möglich.
&#60;/p&#62;</description>
</item>

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