Nicht nur in Europa: Die Futtermittelindustrie als kriminelle Vereinigung

In Deutschland gibt es Lebensmittelkontrollen, und die funktionieren sogar. Die Vergiftung des Tierfutters mit hochgiftigem Dioxin blieb nicht unbemerkt. Tausende Betriebe wurden geschlossen.

Wie ist es aber in Thailand? Im Prinzip gibt es schon Kontrollen, aber wer hier lebt weiss dass hier die Giftmischer noch freie Bahn haben. Nur wenn Agrarprodukte in die EU exportiert werden, und dort kontrolliert werden, fällt der erschreckend hohe Giftanteil auf. Oft gibt es deshalb eine spezielle Produktion für den Export, mit weniger Gift und Antibiotika.

Aber was war passiert in Deutschland? Hier aus einem Bericht von Franz Alt:

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Korallensterben: Werden Thailand’s Tauch-Paradiese Similan und Surin geschlossen?

Verschmutzung und globale Erwärmung zerstören Thailand’s Nationalparks Similan und Surin. Das Department of Marine and Coastal Resources beantragte deshalb die Schließung von Thailand’s schönsten Tauch-Paradiesen, den Nationalparks Similan und Surin. Dort wurde ein massives Korallensterben festgestellt. 90% und mehr der Korallen sind von Korallenbleiche betroffen.

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Windkraft – Philippinen geben Thailand ein Beispiel

Vielversprechende Beispiele für Thailand sind die Windfarmen auf den Philippinen. In der windreichen Stadt Bangui stehen bereits ganze 20 Windturbinen, jede davon ganze 70 m hoch. Diese Windturbinen produzieren 33 MW saubere Energie für die philippinische Provinz Ilocos Norte.

Als diese Windfarm in Bangui im Jahre 2005 durch die philippinische Firma North Wind Power Development Corp. errichtet wurde half die dänische Entwicklungs-Organisation Danida bei der Finanzierung. Die meisten Teile der Turbine wurden von Dänemark geliefert. Durch diese Windfarm war es möglich, den Menschen in der Provinz Ilocos Norte Strom billiger zu liefern als es mit den von der Regierung subventionierten Angeboten möglich gewesen wäre.

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Übermäßiger Müll bedroht die Insel Koh Samet

Umwelt-Probleme drohen die einst unberührte Insel Koh Samet in einem schrecklichen Chaos versinken zu lassen.

Nach wie vor boomt der Tourismus auf der sonnenverwöhnten Insel Koh Samet. Doch die Touristen bringen nicht nur Geld, sondern erzeugen auch Müll. Sehr viel Müll. Die 6400 m² große Mülldeponie auf der Insel quillt über.

Rayong’s Gouverneur Sayumporn Limthai besichtigte Koh Samet zusammen mit Jatuporn Burutpat, dem Leiter des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation. Besorgt äußern sie sich:

Die Müllberge riechen nicht nur schlecht, sondern Sie kontaminieren auch das Grundwasser. Selbst aus dem Helikopter gesehen ist dieser Müllhaufen ein Dorn im Auge.

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Club of Rome-Präsident: Das Geschick der Welt bestimmen Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben

Die Welt krankt an Konsumismus und Armut – Club of Rome-Präsident Ashok Khosla fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen.

Wien (pte/29.01.2010/11:30) – Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome anlässlich einer Diskussionsveranstaltung bei der vom österreichischen Lebensministerium veranstalteten Konferenz "Wachstum im Wandel", bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht wurden.

Zu viele Krisen auf einmal

Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war

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Globale-Erwärmungs-Skeptiker verlieren an Boden

Einen Zahlendreher, der die Klimaschützer zur Aussage brachte, die Gletscher im Himalaja würden durch die globale Erwärmung „sehr wahrscheinlich“ bis 2035 vollständig geschmolzen sein (korrekt war 2350), nutzen die Skeptiker nach Kräften, um die Klimaforschung und ihre Theorie vom menschengemachten Treibhauseffekt zu diskreditieren.

Ungeachtet all dieser Verunsicherungsversuche bleibt der Weltklimarat IPCC bei der Feststellung, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts gemessene globale Erwärmung sei „sehr wahrscheinlich“ von menschlichen Aktivitäten verursacht. Dies ergebe sich aus vielen Datenreihen, die aus jeweils unterschiedlichen Komponenten des Klimasystems abgeleitet wurden.

Globale-Erwärmungs-Skeptiker verlieren an Boden

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Abreißen der Eisplatte in der westlichen Antarktis entspricht 3,3 m Meeresanstieg

Weit weg von Thailand fällt Eis ins Meer, viel Eis, sehr viel Eis, Eisberge von der Größe des Saarlandes.

Das Volumen des Eises, das allein im abfließenden westantarktischen Inlandseis steckt, entspricht einem Meeresanstieg von rund 3,3 Metern!

warnt Richard Katz, Studienleiter der Universitäten Oxford und Cambridge. Die Eismassen in der westlichen Antarktis reagieren besonders empfindlich auf die globale Erwärmung. In der Region kann es bald zu einem Kippmoment kommen, an dem sich eine große Schelfeis-Platte vom Festland loslöst und damit in Folge den Gletscherfluss am Kontinent beschleunigt.

3,3 Meter, das wird viele Strände und Strandgrundstücke unter Wasser setzen. Bis nach Bangkok hinein, das sehr tief liegt, wird dies zu spüren sein.

Europas grünste Stadt: Växjö in Südschweden

Die schwedische Stadt Växjö lebt den Klimaschutz vor und zeigt, dass der CO2-Ausstoß in 15 Jahren um 35 Prozent reduziert werden kann.

Vor zwei Jahren hat die Städteorganisation "Baltic Cities" Växjö den Titel "Europas grünste Stadt" verliehen.

Und nach einem BBC-Film über "The greenest city in Europe" kann sich die Kommune vor dem Zustrom von internationalen Besucher- delegationen kaum noch retten. Über 3.000 waren es laut einer im Rathaus geführten Statistik. Und die Delegationen aus aller Welt sind begeistert (im Foto die EU Agrarminister).

2008 betrug der CO2-Ausstoß pro Einwohner in Växjö nur noch drei Tonnen – eine Verminderung um 35 % in 15 Jahren. Warum also sollten für ganz Europa nicht auch 35 % bis 2025 möglich sein?

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Ölverknappung könnte jede wirtschaftliche Erholung in den nächsten Jahren zunichte machen

In der Debatte um globale Erwärmung wird übersehen, daß das Klimaschutz-Argument zu kurz greift – die Verknappung fossiler Energien bedroht die Wirtschaft.

Die Verknappung fossiler Energien könnte zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Konflikten bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen.

So warnt die Internationalen Energieagentur IEA seit Monaten vor einer akuten Ölklemme, die jede wirtschaftliche Erholung in den nächsten Jahren zunichte machen könnte und gibt zu, dass man sich in der Vergangenheit über den Rückgang der Erdölförderung geirrt habe.

Nur ein schneller Umstieg auf erneuerbare Energien kann unseren Wohlstand erhalten

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Solar-Energie einmal anders: Wasserstoff aus Mikroalgen

Deutsche Wissenschaftler arbeiten derzeit an der Entwicklung hocheffizienter Verfahren für die Gewinnung von Wasserstoff aus Mikroalgen.

Wasserstoff aus MikroalgenBestimmte einzellige Grünalgen und Cyanobakterien haben die Fähigkeit, aus Wasser mit Sonnenlicht Wasserstoff zu produzieren.

Aus Wasser gewonnener Wasserstoff (H2) gilt als umweltverträglicher Energieträger der Zukunft. Dabei hängt dessen künftiger Einsatz im Energiemix der Zukunft auch von der Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren ab.

Wasserstoff aus Mikroalgen: mit Zell- und Reaktordesign zur wirtschaftlichen Produktion

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