Grüne Flugzeuge vielleicht schon 2020

Thailand ist ein beliebtes Urlaubsland. Urlauber kommen meist mit dem Flugzeug. Umso "grüner" diese Flugzeuge sind, umso weniger teures Flugbenzin wird verbrannt, und umso besser für das Klima, die Umwelt und den Geldbeutel.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an iGREEN (integrated green aircraft – integriertes grünes Flugzeug). Hierbei werden die aeroelastischen Auswirkungen verschiedener Bauteile für zukünftige treibstoffsparende, ‘grüne’ Flugzeuge untersucht.

Weniger Luftwiderstand spart Treibstoff

Derzeit untersucht das DLR in einem Göttinger Windkanal das Modell eines Flügels und Leitwerks in Leichtbauweise und ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit sogenannten Laminarflügeln. Hierbei strömt die Luft gleichmäßig und eng anliegend über fast den gesamten Flügel. Bei normalen Flügeln kommt es bereits an der Vorderkante zu turbulenten Verwirbelungen, die die Wirksamkeit eines Flügels beeinträchtigen. Ein Laminarflügel verspricht geringeren Luftwiderstand und spart Treibstoff.

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Zurück zur Zukunft: Rasen mit Wind

Der Wind ermöglichte das Reisen rund um den Globus schon lange, Jahrhunderte, Jahrtausende, bevor Motoren erfunden worden waren. Die ganze Zeit jedoch war die mögliche Geschwindigkeit höchstens so schnell wie die maximale Windgeschwindigkeit. Das ist nun vorbei, endlich!

Rasen mit 5 Winden - Weltrekord

Durch intelligente Nutzung der vorhandenen Technik ist es möglich mit der fünffachen Windgeschwindigkeit zu reisen!

Mit dieser intelligenten Technologie Anwendung gelang es Greenbird, dem “grünen Vogel”, trotz eines Gewichtes von über einer halben Tonne am 26. März eine stabile Geschwindigkeit von satten 203,1 km/h zu erreichen, ein neuer Geschwindigkeitsrekord für Wind betriebene Land-Fahrzeuge.
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Energie sparen, bis es weh tut

Ein Zitat aus Der Spiegel vom 7.7.2008, über das ich hier Zitat des Tages bei blog.sustainabl.org stolperte:

Die Deutschen werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Heizkosten ausgeben und härter arbeiten müssen, wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut.Der Spiegel, 7.7.2008

Warum diese Einschränkung auf “die Deutschen“? Für uns hier in Thailand gilt das mindestens genauso, nur dass die Heizkosten hier Kühlkosten sind. Also umgeschrieben für Thailand:

Die Thais werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Kühlkosten ausgeben und härter arbeiten müssen, wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut.

Der Verkauf von Monster-Pickups scheint ja schon nachgelassen zu haben, wenn jetzt noch das Überdimensionieren der Klimaanlagen aufhören würde…

Solarwarmwasser lohnt sich gestern schon!

Nicht erst seit heute rechnet sich eine Solarwarmwasseranlage. Selbst im kalten Europa. Viel mehr noch in Thailand. Laut http://umwelt.wikia.com/wiki/Solarwarmwasser

  • kostet so eine Anlage 3.000 bis 5.000 Euro,
  • hat eine Lebensdauer von 20 Jahren, und
  • deckt ca. 50-60 % der Warmwasserenergie.

Im sonnenreichen Thailand ist die Bilanz noch besser. Meist bringt die Solaranlage mehr als 90% des Warmwassers, und kostet deutlich weniger, Continue reading