Club of Rome-Präsident: Das Geschick der Welt bestimmen Menschen, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben

Die Welt krankt an Konsumismus und Armut – Club of Rome-Präsident Ashok Khosla fordert neue Lösungen für die aktuellen Krisen.

Wien (pte/29.01.2010/11:30) – Die Überwindung der heutigen Probleme unseres Planeten erfordert Lösungen, die allen Menschen zugute kommen. Zu diesem Schluss kam Ashok Khosla, indischer Firmengründer und Präsident des Club of Rome anlässlich einer Diskussionsveranstaltung bei der vom österreichischen Lebensministerium veranstalteten Konferenz "Wachstum im Wandel", bei der Lösungsansätze für sozial verträgliche, gerechte und ressourcenschonende Wirtschaftsweise gesucht wurden.

Zu viele Krisen auf einmal

Die Welt ist mit einem Bündel von Krisen ausgesetzt, wie es bisher nie der Fall war

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Globale-Erwärmungs-Skeptiker verlieren an Boden

Einen Zahlendreher, der die Klimaschützer zur Aussage brachte, die Gletscher im Himalaja würden durch die globale Erwärmung „sehr wahrscheinlich“ bis 2035 vollständig geschmolzen sein (korrekt war 2350), nutzen die Skeptiker nach Kräften, um die Klimaforschung und ihre Theorie vom menschengemachten Treibhauseffekt zu diskreditieren.

Ungeachtet all dieser Verunsicherungsversuche bleibt der Weltklimarat IPCC bei der Feststellung, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts gemessene globale Erwärmung sei „sehr wahrscheinlich“ von menschlichen Aktivitäten verursacht. Dies ergebe sich aus vielen Datenreihen, die aus jeweils unterschiedlichen Komponenten des Klimasystems abgeleitet wurden.

Globale-Erwärmungs-Skeptiker verlieren an Boden

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Europas grünste Stadt: Växjö in Südschweden

Die schwedische Stadt Växjö lebt den Klimaschutz vor und zeigt, dass der CO2-Ausstoß in 15 Jahren um 35 Prozent reduziert werden kann.

Vor zwei Jahren hat die Städteorganisation "Baltic Cities" Växjö den Titel "Europas grünste Stadt" verliehen.

Und nach einem BBC-Film über "The greenest city in Europe" kann sich die Kommune vor dem Zustrom von internationalen Besucher- delegationen kaum noch retten. Über 3.000 waren es laut einer im Rathaus geführten Statistik. Und die Delegationen aus aller Welt sind begeistert (im Foto die EU Agrarminister).

2008 betrug der CO2-Ausstoß pro Einwohner in Växjö nur noch drei Tonnen – eine Verminderung um 35 % in 15 Jahren. Warum also sollten für ganz Europa nicht auch 35 % bis 2025 möglich sein?

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Ölverknappung könnte jede wirtschaftliche Erholung in den nächsten Jahren zunichte machen

In der Debatte um globale Erwärmung wird übersehen, daß das Klimaschutz-Argument zu kurz greift – die Verknappung fossiler Energien bedroht die Wirtschaft.

Die Verknappung fossiler Energien könnte zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Konflikten bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen.

So warnt die Internationalen Energieagentur IEA seit Monaten vor einer akuten Ölklemme, die jede wirtschaftliche Erholung in den nächsten Jahren zunichte machen könnte und gibt zu, dass man sich in der Vergangenheit über den Rückgang der Erdölförderung geirrt habe.

Nur ein schneller Umstieg auf erneuerbare Energien kann unseren Wohlstand erhalten

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China will knapp drei Mrd. Dollar in Europas Solarmarkt investieren

Foto: pixelio.de, Rainer SturmDer chinesische Staatsbetrieb und Spezialist für Erneuerbare Energien China Energy Conservation Investment Corp. (CECIC) hat sich eine Kreditlinie in Höhe von knapp drei Mrd. Dollar über zwei Jahre von der ebenfalls staatlichen Export-Import Bank of China beschafft, um die Auslandsexpansion zu finanzieren.

Der globalen Finanzkrise fielen in Europa einige Solarprojekte zum Opfer. Die hier angebotenen Solartarife sind aber noch immer äußerst attraktiv. Somit sind wir interessiert, das Ruder zu übernehmen

wird CECIC-Manager Zhang Jun vom Wall Street Journal zitiert. Bisher konzentrierten sich die Projekte des Staatsbetriebs hauptsächlich auf das chinesische Inland. Bis 2012 plant das Unternehmen, eine Gesamtkapazität von zumindest 1.400 Megawatt Leistung installiert zu haben, was einer explosionsartigen Steigerung gegenüber der aktuell installierten Leistung von 20 Megawatt entspräche.

Solar-Projekte in Deutschland, Italien und Spanien

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Grüner Zement verspricht enorme Einsparungen an Energie und Kohlendioxid

Tolle Arbeit vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Whärend in Kopenhagen palavert wird, wird in Karlsruhe gehandelt, und das Verfahren für die Zementherstellung drastisch verbessert – Celitement® spart bei der Herstellung Ressourcen und setzt weniger Kohlendioxid frei, und ist somit ein „grünes“ Verfahren für die Zementherstellung!

Zementherstellung: fünf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen

Grüner ZementDie Zementherstellung ist ein energieintensiver Prozess. Jährlich emittieren Zementwerke mehr als eine Milliarde Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) – dies sind fünf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Damit setzt die Zementherstellung drei bis viermal so viel CO2 frei wie der gesamte Flugverkehr. Wissenschaftlern am KIT ist es gelungen, mit Celitement® ein neues, mit Portlandzement vergleichbares zementäres Bindemittel zu entwickeln, das auf bisher unbekannten, hydraulisch aktiven Calciumhydrosilikaten basiert.

Man nehme Kalk und Sand, und bis zu 50 Prozent weniger Energie

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Das ökologische Wirtschaftswunder ist möglich – auch und gerade in Thailand

Im Herbst 2009 wird in Deutschland bereits 19% des Stroms ökologisch erzeugt. München ist die erste Millionenstadt in Deutschland, die schon in 15 Jahren nur noch Ökostrom erzeugen und liefern wird.

Das Industrieland, das als erstes den hundertprozentigen Energie-Strukturwandel schafft, macht die Geschäfte von morgen – so wie Japan heute schon bei der Hybrid- und Elektro-Auto-Mobilität.

Rechtzeitig zu Beginn der Kopenhagen-Konferenz hat der neue deutsche Umweltminister Norbert Röttgen erklärt, dass sich Deutschland bis 2050 zu nahezu 100% mit erneuerbarer Energie versorgen kann.

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China schlägt USA beim Klimaschutz

Schon mehrfach habe ich hier über die Anstrengungen Chinas zum Klimaschutz und zum Ausbau der erneuerbaren Energien, berichtet. Das World Resources Institute (WRI) bestätigt dies. Es kommt in einer Untersuchung zum Schluss, dass die Chinesen mehr zum Klimaschutz beitragen als die USA. In einigen Punkten sind die Schlüsselwerte der Volksrepublik deutlich besser als jene der USA.

Klar, das sind die Folgen der Politik der Öl-Ĺobbyisten G.W. Bush, Vater und Sohn. Aber leider passiert auch in Thailand herzlich wenig. Trotz der Dominanz der Thai-Chinesen in der Wirtschaft Thailands nimmt man sich leider kein Beispiel an China.

China wird die Klimaschutzziele erreichen

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In Deutschland: Anhaltende Lobby-Kampagne gegen die Photovoltaik

Nicht nur in den U.S.A. wird mit unlauteren Mitteln gegen den Klimaschutz vorgegangen (wir berichteten von den Lügen und den gefälschten Briefen der Öl- und Kohlelobby), sondern auch in Deutschland wird mit unlauteren Mitteln eine Kampagne gegen die Solarenergie geführt. Die Chinesen, bei denen die Öl-und Atomstrom-Lobby nichts zu sagen hat, schert das wenig und sie bauen ihre erneuerbaren Energien mit Volldampf aus. Wolf von FabeckIn Deutschland jedoch lassen sich manche durch den Populismus der Photovoltaik-Gegner in die Irre führen.

Hier folgt ein Artikel, der zwar bereits im April 2008 von Wolf von Fabeck (Photo) geschrieben wurde, aber erstaunlich vorausschauend und vor allem sehr gut analysierend ist, obwohl damals noch nicht mal so sehr auf den Erneuerbaren Energien rumgeprügelt wurde. Doch damals schon herrschte offensichtlich von der Energieindustrie Angst um ihre Pfründe, und das hat der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. sehr gut erkannt.

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Photovoltaik: Starkes Wachstum in Indien – 20 Gigawatt bis 2012- wo bleibt Thailand?

Ein 19 Milliarden US-Dollar (13 Milliarden Euro) schweres Förderprogramm “National Solar Mission” der indischen Regierung sieht bis 2020 eine installierte Solarstrom-Kapazität von 20 Gigawatt (GW) vor. Das in drei Schritten geplante Programm zielt bis 2012 auf eine Solarstrom-Kapazität von 1 – 1,5 GW, auf 6 – 7 GW bis 2017, und die komplette Umsetzung bis 2020.

Die angekündigten Vorschriften für den Anschluss von Solaranlagen an das Stromnetz und eine wachsende Inlandsnachfrage bieten eine gute Chancen für Photovoltaik-Produzenten in Indien. In Indien scheint die Sonne ungefähr 250-300 Tagen pro Jahr, ein riesiges Potenzial!

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