Abreißen der Eisplatte in der westlichen Antarktis entspricht 3,3 m Meeresanstieg

Weit weg von Thailand fällt Eis ins Meer, viel Eis, sehr viel Eis, Eisberge von der Größe des Saarlandes.

Das Volumen des Eises, das allein im abfließenden westantarktischen Inlandseis steckt, entspricht einem Meeresanstieg von rund 3,3 Metern!

warnt Richard Katz, Studienleiter der Universitäten Oxford und Cambridge. Die Eismassen in der westlichen Antarktis reagieren besonders empfindlich auf die globale Erwärmung. In der Region kann es bald zu einem Kippmoment kommen, an dem sich eine große Schelfeis-Platte vom Festland loslöst und damit in Folge den Gletscherfluss am Kontinent beschleunigt.

3,3 Meter, das wird viele Strände und Strandgrundstücke unter Wasser setzen. Bis nach Bangkok hinein, das sehr tief liegt, wird dies zu spüren sein.

Den Inselparadiesen steht das Wasser bis zum Hals

Hamburger Abendblatt, 22.09.2009: Die Traumstrände der Welt drohen unterzugehen, wenn die Ozeane weiter ansteigen. Eineinhalb Grad entscheiden über Leben oder Tod.

Die Erhöhung des Meeresspiegels droht die Malediven im Meer zu versenken

Die Malediven, Trinidad und Tobago, Tahiti und Vanuatu schmücken jeden Reisekatalog – noch. Denn die Inselreiche haben ein gemeinsames, ein globales Problem: Ihnen steht das Wasser bis zum Hals. Der Klimawandel lässt die Ozeane weiter ansteigen.

Einen Tag vor dem Umweltgipfel in New York haben deshalb die kleinen Inselstaaten der Welt ihr Recht auf Überleben eingefordert. Continue reading

Polkappen schmelzen. Meeresspiegel in Thailand steigt?

Die Auswertung neuer Daten eines NASA-Satelliten: Die Auflösung der Polkappen ist nicht mehr zu stoppen. Das ewige Eis der Polkappen schmilzt immer schneller.

Polkappen schmelzenDie Eisdicke am Südpol hat seit 2003 jährlich um 9,14 Meter abgenommen. Gegenüber der Zeit von 1995 bis 2003 legte das Tempo um 50 Prozent zu. Damit bestätigen sich die pessimistischsten Prognosen der Wissenschaft.

“Zu einem bestimmten Grad sind die weiteren Folgen von der Ursache unabhängig geworden”, sagt Hamish Pritchard.

Der britische Wissenschafter hat mit Kollegen 50 Millionen Lasermessungen ausgewertet. Ihr Bericht erscheint in der Donnerstagsausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature”.
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