Massives Bienensterben auch in Asien

In Japan ist schon jede vierte Bienenkolonie betroffen.

China berichtet von Massensterben der Bienenvölker.

Das großflächige Bienensterben ist längst nicht mehr nur auf Europa und Nordamerika beschränkt.

(Informationen zur Situation der Bienen in Thailand liegen nicht vor.)

Die Zukunft der Landwirtschaft steht am Spiel

Viele Ökosystemdienste leisten freilebende Bienen, Schmetterlinge, Motten und Fliegen sowie auch kommerzielle Bienenkolonien.

Schätzungen zufolge werden von den 100 Pflanzenarten, die über 90 Prozent der Ernährung sicherstellen, 71 von Bienen bestäubt.

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Gen-manipulierte Kürbisse anfälliger gegen bakterielle Krankheiten

Politisch hatten Monsanto und Co. in den U.S.A. und Nordamerika alles im Griff, und das Rechssystem half ihnen den Bauern und Farmern Zahlungen für Lizenzrechte an ihren patentierten gen-manipulierten Pflanzen aufzuzwingen, selbst wenn diese Farmer die Monsanto Produkte niemals gekauft hatten, sondern ihre Felder von Nachbarfeldern per Pollenflug mit Pollen von gen-manipulierten Pflanzen verseucht wurden.

Gen-KürbisIn Europa war das alles nicht so einfach, vor allem durch Initiativen von Greanpeace in Deutschland wurden die Gefahren und gewaltigen Probleme der Gen-Manipulation – beschönigend Gentechnik oder Biotechnologie genannt – bekannt.

Immer mehr Studien bestätigen die Gefahren.

Gentechnisch veränderte Pflanzen, die gegen virale Erkrankungen resistent sind, sind einer neuen Studie nach empfindlicher gegen bakterielle Infektionen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Forschern der Penn State University. Ökologen fürchten nun, dass die Transgene, wenn sie in wildwachsenden Pflanzen ausgekreuzt werden, zu gewaltigen Problemen führen.

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Gesunde Umwelt bringt große Profite

Eine Pflichtlektüre für alle Politiker und Beamten in Thailand: Die Rendite von Naturschutz ist beeindruckend hoch.

London/München (pte/13.11.2009/16:10) – Umweltschutz und Erhaltung von Naturgebieten bringen große Gewinne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB), die von den Vereinten Nationen und zahlreichen Staaten unterstützt wird. Vor allem der Schutz von Feuchtgebieten, Wäldern und Korallenriffen bringt hundertmal mehr Gewinn als verursachte Kosten, so die Autoren.

Intakte Waldgebiete um Kaffeeplantagen bringen um 20 Prozent höheren Ertrag

Kaffeeplantage in Costa RicaEin Beispiel wie viel Umweltschutz bringen kann, bietet sich etwa Costa Rica. Dort haben intakte Waldgebiete um Kaffeeplantagen einen um 20 Prozent höheren Ertrag gebracht, da sie Bestäuberinsekten als Schutz dienen.

Der Schutz von Grasland in der neuseeländischen Region Otago sorgt für eine optimale Trinkwasserversorgung. Das erspart jährlich Kosten von 100 Mio. Dollar, die dadurch entstehen, dass das Wasser von woanders herbeigebracht werden müsste.

Schutz bringt 25 bis 100 mal mehr als zum Erhalt notwendig

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