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Die Zukunft: Farbstoffsolarzellen

Das Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) entwickelt Farbstoffsolarzellen, die die natürlichen Prozesse im Pflanzengrün kopieren. Der Prozess läuft ab wie in der Natur. Der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll wandelt Licht in Energie um.

Der Wirkungsgrad ist nicht so gut wie bei den üblichen Solarzellen, aber dafür können die Farbstoffsolarzellen in Fensterscheiben und Glasfassaden eingesetzt werden, somit steht genug Fläche zur Verfügung, und die Farbstoffsolarzellen dienen gleichzeitig als Sonnenschutz.

Das FMF erklärt:

Die Vorteile der Farbstoffsolarzelle liegen in der potenziell günstigen Herstellungsweise in Kombination mit attraktiven Designmöglichkeiten. Damit die Farbstoffsolarzelle Marktreife erlangen kann, müssen Problemstellungen wie beispielsweise die Langzeitstabilität gelöst werden.

Und weiter:

Einer der Gründe dafür, dass Farbstoffsolarzellen potenziell günstig herzustellen sind, ist die Verwendung des Siebdruckes. Siebdruck ist ein bewährtes Verfahren in der industriellen Fertigung. Bis auf Farbstoff und Elektrolyt können alle Schichten in der Farbstoffsolarzelle durch Siebdruck deponiert werden, also TiO2, die katalytische Schicht auf der Gegenelektrode, die Silberlinien zur Stromführung und nicht zuletzt das Glaslot für die Versiegelung.

Da kann ich nur sagen: Bitte macht schnell mit Eurer Forschung!

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Geschrieben von Boss am 4. August 2008 | Abgelegt unter Energie | Keine Kommentare

70 Prozent des Strombedarfs von Osnabrück mit Solarenergie gedeckt!?

Das wäre Realität, wenn es nach der Professorin der Osnabrücker Fachhochschule Martina Klärle ginge. Sie hat errechnet dass man ganze 70 Prozent des Strombedarfs von Osnabrück mit Solarenergie decken könne wenn alle Dächer, die sich sehr gut dafür eignen mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.

Habt Ihr’s gemerkt, nur alle Dächer, die sich sehr gut dafür eignen. Also nicht alle, nicht mal alle die sich gut dafür eignen.

Und bei uns im Land der täglich lachenden Sonne? Ich tippe mal darauf dass 100% möglich sind. Wer beweist das Gegenteil?

Frau Professor Martina Klärle hat gute Chancen dass ihre Vision Wirklichkeit wird, wie bei Neues zu Photovoltaikanlagen dargelegt wird.

Interessant sind auch die halbtransparenten Farbstoff-Solarzellen aus Freiburg, die in Glasfassaden eingesetzt werden können. Das werde ich mir noch genauer anschauen, und hier berichten.

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Geschrieben von Boss am 3. August 2008 | Abgelegt unter Energie | Keine Kommentare