Singapur macht Betrieben Abwasser schmackhaft

Auszug aus einer Meldung bei derstandard.at vom 23.03.2009:

Die 4,8 Millionen Einwohner zählende ehemalige britische Kronkolonie (die bis 2015 auf sieben Millionen Einwohner anwachsen soll) hat zwar einen Fluss, den Singapore River, aber nicht genug Wasser, um den Bedarf von 1,5 Millionen Kubikmeter pro Tag zu decken. Mehr als die Hälfte des Wassers bezieht Singapur deshalb aus Malaysia. Noch.

Um unabhängig vom Nachbarn zu werden, treibt die Regierung schon seit Jahren mit großen Förderprogrammen unter anderem die Entwicklung und den Bau von Wasserherstellungs- und Wiederaufbereitungsanlagen voran.

Zehn Prozent seines Wasserbedarfs deckt Singapur so bereits mit entsalztem Meerwasser.

Ein weit ehrgeizigeres anderes Wasserprojekt, soll helfen Singapurs autarke Wasserversorgung zu sichern: NEWater. “30 Prozent unseres gesamten Wasserbedarfs werden wir bis 2012 aus Abwasser gewinnen” , Continue reading

Chemikalien im Wasser machen Männer unfruchtbar

Auszug aus einer Meldung bei pressetext.ch vom 19.01.2009:

Schlechtere Spermaqualität durch giftige Rückstände

Chemikalien im Trinkwasser könnten die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern gefährden. Das besagt eine britische Studie, die drei Jahre lang das Wasser aus 30 Flüssen Englands unter die Lupe nahm. Die Biologen fanden einen Mix chemischer Substanzen, die über den Wasserkreislauf in den Körper gelangen, beim Mann das Hormon Testosteron blockieren und damit seine Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Frühere Erhebungen hatten bereits die ansteigende Dosis des Frauenhormons Östrogen im Wasser als Ursache für die Verweiblichung männlicher Fische identifiziert.
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Trinkwasser aus dem Meer

Auszug aus einer Meldung auf rp-online.de vom 24.11.2008:

Traumstrand auf Koh KutUm unser Trinkwasser könnten einmal Kriege geführt werden. Denn sauberes Wasser wird auf der Erde immer knapper, und unterirdisch machen Grundwasser-Vorkommen nicht an Staatsgrenzen Halt. Der Entzug der Quellen kann daher in trockenen Regionen problematisch werden. Erstmals haben in diesem Jahr die Vereinten Nationen, die bereits von der „Wasser-Krise“ sprechen, eine Grundwasser-Inventur gemacht. Ihr Fazit: 273 Reservoirs liegen geografisch unter mehr als einem Staat.

Eine Lösung für die globale Trinkwasser-Knappheit

Eine Lösung für die globale Trinkwasser-Knappheit, bei der immer mehr von den unterirdischen Reserven angezapft werden, Continue reading

In Südostasien haben 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Aus einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank ADB geht hervor, dass allein in Südostasien 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Singapurs Premierminister Lee Hsien Long sagte zum Auftakt der internationalen Wasserkonferenz 2008 in Singapur, dass angesichts steigender Bevölkerungszahlen ein effektives Management der Wasser-Ressourcen eine der wichtigsten Aufgaben der Regierungen weltweit sei.

40 bis 50 Prozent Wasser gespart
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Blaues Gold – Wasser – Der Klimawandel macht es noch wertvoller

Soweit ist es schon, Wasser ist zum Geheimtip der Investoren geworden. Grosskonzerne wie Nestle haben sich darauf gestürzt, und scheffeln Riesengewinne durch den Verkauf von Trinkwasser.

Auszug aus einer Meldung im Investor´s Daybreak, vom 13.06.2008:

In den Industrienationen wird die Versorgung mit sauberem Trinkwasser als selbstverständlich angesehen und das Wasser daher vielfach nicht als kostbarer Rohstoff betrachtet. Doch Wasser steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Der Klimawandel wird das Problem der flächendeckenden Wasserversorgung noch verschärfen.

Die Weltbank schätzt, dass in Europa in den nächsten 10 Jahren Continue reading

Wasserreserven versiegen schneller als Ölreserven

Eine Meldung bei faz.net, 07.06.2008, von Georg Giersberg, hier ein Auszug:

Der Blaue Planet leidet. Er leidet gerade unter der schlechten Qualität jenes Elements, dem unsere Erde diesen ehrenvollen und in unserem Sonnensystem einmaligen Titel verdankt: Wasser.

Nach Ansicht aller Experten werden sich Fälle von Wasserknappheit und Wassernot häufen: Schon heute leiden 20 Prozent der Weltbevölkerung in dreißig Ländern unter Wassermangel, im Jahr 2015 werden es 30 Prozent in fünfzig Ländern sein.

70 Prozent der Erdoberfläche sind von (Salz-)Wasser bedeckt

Zunächst einmal überrascht diese Prognose. Denn an Wasser herrscht auf dem Blauen Planeten wahrlich kein Mangel. 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – allerdings von Salzwasser, das für den Menschen unverträglich ist.
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Österreich: Unreines Wasser? Bürgermeister muss zahlen!

Das wünschen wir uns auch für Thailand!

Weil er seine Einwohner nicht rasch genug über mit Colibakterien verseuchtes Trinkwasser informiert haben soll, wurde der Bürgermeister von Windischgarsten (Österreich) zu einer Geldbuße verdonnert.

Anfang August 2006 hatte die Gemeindeärztin Bürgermeister Norbert Vögerl über Durchfallerkrankungen in der Gemeinde informiert, die womöglich durch verseuchtes Wasser verursacht worden seien.
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